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Allergien

Frau schneuzt sich © djoronimo

Bei Menschen mit einer Allergieerkrankung ist das Immunsystem übereifrig: Es hält an sich harmlose Stoffe für gefährlich. Diese allergieauslösenden Stoffe werden Allergene genannt. Es gibt eine Vielzahl an Allergien, z.B. Pollen-, Hausstaubmilben-, Tierhaar- oder Schimmelpilzallergie. Für eine gesicherte Diagnose kommen etwa Haut- und Bluttests zur Anwendung. Die Therapie besteht meist aus Allergenvermeidung bzw. -reduktion und Medikamenten. Bei der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) wird der Körper darauf trainiert, die jeweiligen Allergene nicht mehr als „Feinde“ einzustufen . . .

Allergie: Basis-Info

Ob Pollen, Nahrungsmittel oder Tierhaare – die Zahl der Allergieerkrankungen nimmt stetig zu. Bei den Betroffenen ist das ausgeklügelte Abwehrsystem des Körpers – das Immunsystem – etwas übereifrig: Es hält an sich harmlose Stoffe für gefährlich.

Pollen

Eine Pollenallergie wird durch Blütenstaub von Pflanzen ausgelöst und ruft meist ab dem Frühling unangenehme Symptome wie etwa Heuschnupfen, Augenreizungen oder Husten hervor. Hauptverursacher einer Pollenallergie sind Baum-, Gräser-, Roggen-, Ragweed- und Beifußpollen. Kennzeichnend für eine Pollenallergie ist der streng saisonale Verlauf. Nur während der Blütezeit der Pflanzen, gegen die eine Allergie vorliegt, treten typische Symptome auf . . .

Insekten

Die meisten Insektenstiche sind zwar unangenehm oder sogar schmerzhaft, aber nicht bedrohlich. Es können jedoch auch gefährliche allergische Reaktionen auftreten. Allergien auf Insektengifte sind weit verbreitet . . .

Tierhaare

Eine Tierhaarallergie ist – nach der Pollenallergie und Hausstaubmilbenallergie – die dritthäufigste Form der Atemwegsallergie. Die Bezeichnung „Tierhaarallergie“ ist eigentlich nicht korrekt, da der menschliche Organismus nicht auf die Tierhaare selbst allergisch reagiert, sondern auf Eiweißkörper, die sich in Sekreten und Hautschuppen im Fell befinden . . .

Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilbenallergie ist nach der Pollenallergie die zweithäufigste Allergie. Verursacher der Überempfindlichkeit ist in erster Linie die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronyssinus), seltener auch die Staubmilbe (Dermatophagoides microceras). Es handelt sich dabei um winzige, mit freiem Auge nicht sichtbare Lebewesen aus der Familie der Spinnentiere . . .

Nahrungsmittel

Manche Menschen reagieren auf bestimmte Lebensmittel oder Zutaten mit körperlichem Unwohlsein. Die Beschwerden reichen von leichteren Reizungen im Mund- und Rachenbereich über Magen-Darm-Probleme bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen. Im Gegensatz zu Nahrungsmittelintoleranzen sind „echte“ Nahrungsmittel-assoziierten Allergien eher selten . . .

Schimmelpilz

Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen und ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt – sie sind also sozusagen allgegenwärtig, allerdings nicht immer mit freiem Auge sichtbar. Sie wachsen überall, wo es feucht und warm ist. Ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung sind gegen Schimmelpilze sensibilisiert. Inhalierte Schimmelpilzallergene spielen oft bei Asthma und allergischem Dauerschnupfen eine Rolle. Meist tritt eine Sensibilisierung gegen Schimmelpilze gemeinsam mit einer Allergie gegen Pollen oder Hausstaubmilben auf . . .

Kontaktallergien

Hauptanzeichen einer Kontaktallergie ist das sogenannte allergische Kontaktekzem. Juckende, gerötete Haut zeigt sich an Stellen, die direkt Kontakt mit einem Auslöser hatten. Mittels Hauttest wird die Diagnose gestellt. Die Behandlung besteht aus Allergenvermeidung und lokalen Therapiemaßnahmen mit Cremes und Salben. Manchmal ist auch die Einnahme von Kortison notwendig. Die häufigsten Auslöser sind Nickel- und Kobaltsalze . . .

Sonstige Allergien

Neben Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaaren oder Schimmelpilzen und Arzneimitteln gibt es auch eine Reihe anderer Substanzen, die mit allergischen Reaktionen in Zusammenhang gebracht werden. Hierzu zählen unter anderem Naturlatex oder verschiedene Zimmerpflanzen. Aber noch eine Reihe anderer Substanzen kann Allergien auslösen, z.B. Lacke, Farben oder Amalgam . . .

Allergien: Leistungen und Kosten

Wie erfolgt die Kostenerstattung? Wo liegt der Unterschied zwischen Inanspruchnahme einer Leistung bei einer Vertragsärztin/einem Vertragsarzt und bei einer Wahlärztin/einem Wahlarzt? Anworten auf diese Fragen sowie Informationen zur Kostenübernahme von Medikamenten und Ernährungsberatung finden Sie hier im Überblick.

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