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Gesunde Gemeinden Österreich

„Gesundheit fördern, wo Gesundheit passiert“ – so lautet das Ziel der „Gesunde Gemeinde“-Initiative. Durch innovative Angebote zur Gesundheitsförderung soll die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen in Ihrer Gemeinde nachhaltig gesteigert werden. Viele österreichische Gemeinden haben sich bereits dazu entschlossen, eine „Gesunde Gemeinde“ zu werden.   

Wie wird man eine „Gesunde Gemeinde“?

Entscheiden sich die Verantwortlichen einer Gemeinde dazu, Gesundheitsförderung anzubieten und sich an der Initiative „Gesunde Gemeinde“ zu beteiligen, ist zunächst ein positiver Gemeinderatsbeschluss notwendig. Anschließend wird ein Arbeitskreis in der Gemeinde gegründet. In diesem arbeiten u.a. Ärztinnen/Ärzte, Apothekerinnen/Apotheker, Vertreter von Wohlfahrteinrichtungen (z.B. Volkshilfe, Caritas) mit. Aber auch jede Bewohnerin/jeder Bewohner einer „Gesunden Gemeinde“, der sich für Gesundheitsthemen interessiert, kann sich persönlich einbringen. Auf den Websites der Bundesländer finden Sie Informationen zu den gesundheitsfördernden Angeboten sowie eine Liste der „Gesunden Gemeinden“ in Ihrem Bundesland.

Burgenland

Mit dem Projekt „Gesundes Dorf“ trägt die Burgenländische Gebietskrankenkasse (BGKK) das Thema Gesundheitsförderung gemeinsam mit dem PGA (Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit) in die burgenländischen Dörfer und Städte. Bereits 64 Gemeinden sind bereits Teil des Netzwerks, das stetig weiter wächst.
Weitere Informationen erhalten Sie unter Gesundes Dorf: Burgenland.at. und unter pga.at/gesundesdorf

Kärnten

Die „Gesunde Gemeinde“ ist eine Initiative zur regionalen Gesundheitsförderung in Kärnten, an der sich mittlerweile 110 Gemeinden beteiligen. Eine der wichtigsten Aufgaben des öffentlichen Gesundheitssystems ist es, optimale Rahmenbedingungen für die Erhaltung, Verbesserung und Förderung der Gesundheit bei der Bevölkerung zu schaffen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Gemeinde Kärnten.

Niederösterreich

Die niederösterreichische Initiative „Tut gut!“ vermittelt Angebote für Gemeinden und orientiert sich an der Schaffung gesundheitsfördernder Lebensbedingungen mit dem Ziel, die gesundheitliche Eigenverantwortlichkeit der Bevölkerung zu stärken. Bereits 370 Gesunde Gemeinden und somit mehr als die Hälfte der Gemeinden Niederösterreichs sind mit vielfältigen Angeboten im Sinne der regionalen Gesundheitsförderung aktiv.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Gemeinde Niederösterreich.

Oberösterreich

Gesunde Gemeinde Oberösterreich ist ein gemeinsames Netzwerk des Landes , der Abteilung für Gesundheit und gesundheitsfördernder Städte und Gemeinden. Ziel ist die Förderung des Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung und die Schaffung gesundheitsfördernder Strukturen in den Gemeinden. Mehr als 97 Prozent der oberösterreichischen Gemeinden haben sich bereits diesem bewährten Netzwerk angeschlossen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Gemeinde Oberösterreich.

Steiermark

Styria vitalis trägt das steirische Netzwerk der Gesunden Gemeinden seit 1987. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ermöglicht den Gemeinden eine flexible Gestaltung. Ziel des Programms ist Gemeindeentwicklung hinsichtlich mehr Lebensqualität und Gesundheit für die Bevölkerung.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Gemeinde Steiermark.

Salzburg

In Salzburg gibt es mittlerweile schon mehr als 40 gesunde Gemeinden. 1992 haben das Land Salzburg und AVOS – der Arbeitskreis für Vorsorgemedizin Salzburg – die Gesunden Gemeinden ins Leben gerufen. Der Grundgedanke war, dass herkömmliche heilende Medizin nur zu einem kleinen Teil den allgemeinen Gesundheitszustand der Menschen beeinflussen kann. Lebensstil, Umwelt und Veranlagung spielen hierbei eine viel größere Rolle. 

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesundes Salzburg und Gesundheit in Salzburg.

Tirol

In Tirol gibt es kein Bundesland-weites Netzwerk „Gesunder Gemeinden“, aber engagierte Gemeinden die sich dennoch intensiv dem Thema kommunaler Gesundheitsförderung widmen. So zum Beispiel die „Gesunde Gemeinde Navis“ und die „Gesunde Gemeinde Birgitz“. 

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Gemeinde Navis und auf der Website der Gemeinde Birgitz.

Wien

Die Stadt Wien setzt mit aktuell neun  „Gesunden Bezirken (“Leopoldstadt, Margareten, Mariahilf, Favoriten, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring,Brigittenau, Gesundes Floridsdorf und Donaustadt) einen Schwerpunkt auf Gesundheitsförderung. Ziel des Projekts ist es, die Bewohnerinnen und Bewohner zu motivieren, in ihrer unmittelbaren Lebensumwelt Mitgestaltungswillen zu entwickeln. Sie sollen angeregt werden, das eigene Veränderungspotenzial hinsichtlich ihres Lebensstils und ihrer Lebensverhältnisse zu entdecken und zu stärken.   
Ausführliche Informationen erhalten Sie unter Gesunde Stadt Wien.

Neben Wien gibt es in Österreich aber noch weitere „Gesunde Städte“, die in einem entsprechenden Netzwerk vertreten sind.

Projektförderung des FGÖ für Gemeinden und Städte

Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) fördert Projekte der Gesundheitsförderung und umfassenden Primärprä­vention und setzt Schwerpunkte im Bereich von kommunalen Gesundheitsförderungsprojekten. Die eigene För­derschiene „Gemeinsam gesund in…“ zielt darauf ab, kleinere Projekte auf kommunaler Ebene zu unterstützen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: Gemeindeprojekte Gemeinsam gesund in…

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