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Arbeitspausen – richtig & wichtig!

Mann hört entspannt Musik im Büro © Volker Witt
03.04.2014

Verschiedene Faktoren können die Arbeit positiv beeinflussen. Einer davon: Arbeitspausen. Diese helfen dabei, mit dem Arbeitsdruck umzugehen, sind für die Erholung wesentlich und können sogar die Produktivität erhöhen.
Der berufliche Alltag ist oft von einer nicht abreißen-wollenden Menge an Arbeit gekennzeichnet. Termine, Telefonate und Unvorhergesehenes reihen sich nahtlos aneinander. Um jedoch adäquate Leistung bringen zu können, sind kurze Pausen notwendig.

Arbeitspause & Gestaltung

Eine Studie an Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern hat erhoben, wie sich diese am Beginn und am Ende einer Zwölf-Stunden-Schicht fühlten. Erste Ergebnisse weisen auf wichtige Faktoren im Zusammenhang mit Arbeitspausen hin. Pausen – deren Häufigkeit und Gestaltung hängen auch von der/dem Einzelnen ab – sowie dem Stellenwert, den die-/derjenige, der Erholung beimisst. Die Pausenselbstgestaltung spielt eine gewichtige Rolle.

Richtig Pause machen

Generell sollte nicht zu lange bis zur Pause gewartet werden. Spätestens beim Bemerken erster Anzeichen einer Ermüdung ist es ratsam die „Notbremse“ zu ziehen und kurz zu „verschnaufen“. Noch besser ist es allerdings die Pause schon vorher einzulegen – und sich beispielsweise alle zwei Stunden eine kurze „Auszeit“ zu nehmen. Auch schon nach einer Stunde kann ein „Break“ notwendig sein.

Kurze und häufige Pausen, die etwa fünf bis zehn Minuten dauern, zeigen oft Erfolg. Mehr Pausen führen letztendlich zu weniger Müdigkeit und höherer Leistungsbereitschaft. Hilfreich ist zudem das Einführen kleiner Rituale, die über den Tag verteilt und immer wieder eingehalten werden (z.B. kurze Pause mit Obst am Vormittag, kleine Teepause am Nachmittag etc.).

Informationen zur Studie finden Sie auf der Website des Zentrums für Public Health der MedUni Wien. Infos & Tipps

Hilfreiches für den Arbeitsalltag finden Sie auf Gesundheit.gv.at unter anderem in den Artikeln

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