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Neue Broschüre: Social Media & Kinderernährung

22.04.2026

Social Media, Werbung und Trends haben großen Einfluss auf die Ernährung von Kindern und Jugendlichen – und das oft unbemerkt. Eine neue Broschüre des Fonds Gesundes Österreich und der AGES zeigt, wie stark die digitale Welt in die Ernährung der Kinder eingreift und welche Rolle Eltern und Bezugspersonen dabei spielen können.

Soziale Medien sind heute ein fester Teil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Sie beeinflussen nicht nur ihre Freizeit und ihre Art, sich miteinander zu unterhalten. Unbewusst werden auch Ernährungsgewohnheiten und Geschmacksvorlieben geprägt.

Ungesundes als scheinbar normaler Alltag

Rund ein Viertel der Inhalte auf Plattformen wie TikTok, YouTube oder Instagram handelt von Essen und Trinken. Besonders häufig geht es dabei um ungesunde Produkte wie z.B. Süßigkeiten, Snacks, Fast Food, Energydrinks oder andere süße Getränke. Diese Produkte erscheinen oft nebenbei z.B. in Videos von Influencerinnen oder Influencern oder in Streams beim Spielen von Videogames. Doch nur ein sehr kleiner Teil dieser Inhalte ist klar als Werbung gekennzeichnet. Für Kinder und Jugendliche ist daher kaum erkennbar, dass sie gezielt beeinflusst werden. Für sie entsteht der Eindruck, ungesunde Snacks und Getränke sind Teil eines normalen Alltags.

Untersuchungen zeigen: Nach dem Kontakt mit solcher Werbung nehmen Kinder und Jugendliche im Durchschnitt deutlich mehr Kalorien zu sich. Auch ihre Vorlieben verändern sich. Ungesunde Lebensmittel wirken normal, während gesunde Alternativen weniger interessant erscheinen. Besonders alarmierend ist folgende Erkenntnis:

Schon ab etwa einer Stunde täglicher Medienzeit steigt bei jüngeren Kindern das Risiko für Übergewicht.

Neben Werbung spielen auch Ernährungstrends eine Rolle. Viele junge Menschen holen sich Infos zu Ernährung aus sozialen Medien. Problematisch ist, dass dort oft Personen ohne Fachwissen Tipps geben. Ungesunde Körperbilder, extreme Diäten und falsche Informationen verbreiten sich besonders schnell. Gleichzeitig können soziale Medien aber auch positive Anregungen bieten, zum Beispiel kreative Rezeptideen oder mehr Interesse am Thema Ernährung.

Medienkompetenz und gesunde Gewohnheiten

Ein zentraler Begriff in der Broschüre ist Medienkompetenz. Das bedeutet, Medien bewusst, kritisch und reflektiert zu nutzen. Kinder sollen lernen zu erkennen: Ist das Werbung? Wer steckt hinter dieser Botschaft? Ist diese Information verlässlich? Medienkompetenz hilft dabei, Inhalte einzuordnen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Die Broschüre bietet fundierte Informationen sowie praktische Tipps, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit Social Media zu begleiten und gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern. Die Broschüre empfiehlt, u.a.

  • Mediennutzung gemeinsam zu begleiten,
  • klare Regeln für Bildschirmzeiten zu vereinbaren,
  • Werbung zusammen zu besprechen und
  • regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten zu stärken.

Durch die Unterstützung von Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen werden Kinder und Jugendliche geschützt und unterstützt, gesunde Entscheidungen im Alltag zu treffen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Letzte Aktualisierung: 22. April 2026

Erstellt durch: Redaktion Gesundheitsportal

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