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SSPE

Slow-Virus-Infektion des Zentralnervensystems

Der Erreger der subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) ist das Masern-Virus. SSPE zählt zu den sogenannten Slow-Virus-Erkrankungen. Ungefähr sechs bis acht Jahre nach einer akuten Masernerkrankung kann es in seltenen Fällen zu dieser Spätkomplikation kommen. Tritt SSPE auf, sind sowohl intellektuelle als auch psychische Veränderungen zu beobachten. Zudem kommt es zu neurologischen Störungen (z.B. Zuckungen an einzelnen Gliedern oder am ganzen Körper). SSPE weist eine tödliche Prognose auf, jedoch können antivirale Arzneimittel unter Umständen das Fortschreiten der Erkrankung verzögern. Eine Masernimpfung schützt mit großer Sicherheit vor SSPE.
Synonyme: Subakute sklerosierende Panenzephalitis
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