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Neugeborenengelbsucht


häufig auftretende Gelbfärbung eines Neugeborenen

Bei einem Neugeborenen (Icterus neonatorum, Neugeborenenikterus) ist die Lebensdauer der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) verkürzt. Da diese in der Folge vermehrt abgebaut werden, kommt es zu einem erhöhten Anfall des Abbauproduktes Bilirubin. Da die Leber noch zu unreif ist, um das entstehende Bilirubin ausreichend zu entsorgen, kann es zu einer Gelbfärbung der Haut kommen. Dies ist bei über der Hälfte aller reifen Neugeborenen der Fall. Die Neugeborenengelbsucht erreicht ihr Maximum zwischen dem dritten bis fünften Tag nach der Geburt und hält zirka zwei bis drei Wochen an. Die Neugeborenengelbsucht wird häufig mit Phototherapie behandelt.
Synonyme: Icterus neonatorum, Neugeborenenikterus
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