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Mononucleosis infectiosa

Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus

Die Mononucleosis infectiosa (infektiöse Mononukleose, Pfeiffersches Drüsenfieber, Kissing Disease) ist eine durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufene, weitverbreitete Infektionskrankheit. Das Virus wird meist über den Speichel übertragen – daher auch der Name „Kissing Disease“. Die Erkrankung beginnt häufig mit Fieber und grippeähnlichen Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, geschwollenen Lymphknoten, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Halsschmerzen mit geschwollenen Mandeln. Es kann auch zu einer Milz- bzw. Lebervergrößerung kommen. Selten treten Komplikationen, z.B. eine Milzruptur, auf. Bei Patientinnen/Patienten mit Immundefekten oder nach Transplantationen können schwere Verläufe der Erkrankung auftreten.
Synonyme: Infektiöse Mononukleose, Kissing Disease, Pfeiffersches Drüsenfieber

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