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Kortikoide

Nebennierenhormone

Kortikosteroide (Kortikoide) ist ein Überbegriff für Hormone, die in der Nebennierenrinde gebildet werden. Sie finden – teilweise künstlich hergestellt – auch als Medikamente Einsatz, wie z.B. Prednison.

Man unterscheidet drei Klassen von Kortikosteroiden:
Glucokortikoide
Mineralokortikoide
Sexualhormone
Glucokortikoide (z.B. Cortison) haben vielfältige Wirkungen auf den Körper. Sie beeinflussen den Stoffwechsel, den Wasser- und Elektrolythaushalt, das Herz-Kreislauf- und Nervensystem. Außerdem wirken sie entzündungshemmend und können das Immunsystem unterdrücken (z.B. bei Organtransplantationen).
Mineralokortikoide (z.B. Aldosteron) spielen ebenfalls im Wasser- und Elektrolythaushalt und Herz-Kreislauf-System eine Rolle.
Sexualhormone (z.B. Östrogen oder Testosteron) sind Hormone, welche die Fortpflanzung regulieren und die Ausbildung männlicher und weiblicher Geschlechtsmerkmale bewirken.
Synonyme: Kortikosteroide

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