Gesundheitsportal
Inhaltsbereich

Gicht

Stoffwechselstörung mit Einlagerung von vermehrt anfallender Harnsäure

Harnsäure ist ein Produkt des sogenannten Purinstoffwechsels. Die Gicht (Urikopathie) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der es zu erhöhten Harnsäurewerten im Blut kommt. Salze der Harnsäure lagern sich an verschiedenen Körperstellen ab, v.a. in den Gelenken (Arthritis urica). Dies führt zu Entzündungsreaktionen. Man unterscheidet die primäre, angeborene Gicht von der sekundären, erworbenen Gicht. Diese kann unterschiedlichste Ursachen haben, z.B. Nierenerkrankungen, Übergewicht, fettes Essen und übermäßiger Alkoholkonsum können ebenfalls zur Erhöhung des Harnsäurespiegels beitragen.
Der akute Gichtanfall betrifft in den häufigsten Fällen das Großzehengrundgelenk. Das betroffene Gelenkt ist hochrot verfärbt und angeschwollen. Jede Berührung ist sehr schmerzhaft. Die chronische Gicht ist durch ständige Schmerzen und Gelenksveränderungen gekennzeichnet. Es kommt zur Entstehung von Gichtknoten (Gichttophi, knotige Veränderungen durch die Harnsäurekristalle) – auch in Organen. Die Gicht kann medikamentös behandelt werden. Zusätzlich ist eine gesunde Ernährung (purinarm) und Einschränkung des Alkoholkonsumes wichtig.
Synonyme: Urikopathie

Artikel zu diesem Thema

Krankheiten

Rheuma: Was ist das?

Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen