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Antikörperbestimmung im Blut/Serum

Bestimmung von Antikörpern gegen bestimmte Krankheitserreger im Blut 

Zur diagnostischen Abklärung eines Verdachtes auf eine Infektionserkrankung (vor allem bakteriell oder viral bedingt) kann das Blut auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen spezifische Krankheitserreger untersucht werden. In der Medizin wird dieses Verfahren als „Serologie“ bezeichnet, wobei das Serum den hauptsächlichen Anteil der zellfreien Blutflüssigkeit bildet.

Generell handelt es sich bei Antikörpern um spezielle, vom Körper gebildete Eiweißstoffe. Die Hauptaufgabe der Antikörper ist der Schutz des Körpers vor allem, was dem Körper fremd ist. Die Antikörperbestimmung ist aber ein indirektes Nachweisverfahren, da nicht der Erkrankungserreger selbst, sondern vielmehr die immunologische Reaktion des Körpers auf den Krankheitserreger nachgewiesen wird.

Im Rahmen der Infektionsdiagnostik werden in erster Linie Antikörper vom Typ IgM (Immunglobulin Klasse „M“) und IgG (Immunglobulin Klasse „G“) im Blut bestimmt. Dabei stellt der Nachweis von IgM-Antikörpern einen Hinweis auf eine akute Infektion dar. Der positive Nachweis von IgG-Antikörpern kann ebenfalls einen Hinweis auf eine entsprechende Infektion darstellen, wobei diese Antikörper aber auch eine bestehende Immunität anzeigen können (sogenanntes „immunologisches Gedächtnis“).

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