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Gesund älter werden

Senioren beim Kartenspielen © Fotolia/Yuri Arcurs

Wer rastet, der rostet. Das gilt besonders im Alter. Wer auch im Lebensabend offen für neue Situationen ist, lernfähig bleibt und eine positive, lebensbejahende Einstellung bewahrt, hat die besten Voraussetzungen, um gesund und vital zu bleiben. Soziales Leben, Familie, Freundschaften und Partnerschaft finden zwar im Alter unter anderen Rahmenbedingungen als in jüngeren Jahren statt, gehören aber zu einem erfüllten Leben dazu und wollen gepflegt werden. Die persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen, die man unter anderem im Berufsleben erworben hat, können in vielen Bereichen sinnvoll eingesetzt werden – von der Betreuung der Enkelkinder bis zu ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Voraussetzungen für gesundes Altern

Viele Menschen wünschen sich ein langes Leben bei guter Gesundheit. Es geht nicht nur um die Frage, welches Lebensalter man erreicht, sondern vor allem darum, wie man alt wird. Kann man die gewünschte Lebensqualität beibehalten und bis ins hohe Alter ein aktives und selbstständiges Leben führen? Oder ist man in seiner Mobilität eingeschränkt, durch Beschwerden beeinträchtigt und benötigt Pflege?

Aktive Freizeitgestaltung

Mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben gewinnen ältere Menschen freie Zeit, die individuell sinnvoll genutzt werden will. Warum nicht Dinge in Angriff nehmen, für die man früher keine Zeit hatte? Neues lernen, Kultur erleben, in unbekannte Länder reisen, eine „Lebensgemeinschaft“ mit einem Haustier eingehen oder seinen kreativen Interessen nachgehen. Eine aktive Freizeitgestaltung bedeutet Lebensfreude und nicht selten auch Anerkennung.

Familie und Freundeskreis

Ist die Phase des Arbeitslebens beendet, bleibt mehr Zeit, die individuell ausgefüllt und gestaltet werden kann. Seniorinnen und Senioren haben die Chance, ihr Leben gezielter an die eigenen sozialen Bedürfnisse anzupassen. Sie können das machen, was ihnen Freude bereitet, und Zeit mit Menschen verbringen, die ihnen nahe stehen. In der Familie können neue Aufgaben wahrgenommen, alte Freundschaften wiederbelebt bzw. neue initiiert werden.

Lebenslanges Lernen

Im Alter das tun, was Freude macht, selbstständig sein und ein erfülltes Leben führen, ist für viele Menschen ein großer Wunsch. Um sich diesen Wunsch nach einem aktiven, selbstbestimmten Leben zu erfüllen, ist lebenslanges Lernen ein wichtiger Schlüssel.
Lernen bedeutet auch, sich mit Neuem auseinanderzusetzen: mit persönlichen Veränderungen, neuen gesellschaftlichen Herausforderungen oder mit dem technischen Fortschritt. Dies ist auch und besonders im Alter wichtig.

Soziales Engagement

Ältere Menschen verfügen über einen großen Schatz an Erfahrungen, Kenntnissen und Kompetenzen. Andere in Form von ehrenamtlichen Engagements daran teilhaben zu lassen, gibt dem eigenen Leben zusätzlichen Sinn und man erfährt Wertschätzung. Zudem schafft es Zusammenhalt.

Partnerschaft und Sexualität im Alter

Liebe kennt kein Ablaufdatum. Auch in fortgeschrittenem Alter kann man sich neu verlieben, eine bestehende Partnerschaft festigen und erfüllende Sexualität erleben. Sexualität ist ein Ausdruck von Lebensfreude und Vitalität und sollte im Alter kein Tabu sein.

Gangstörungen im Alter

Gangstörungen sind im Alter häufig. Rund ein Drittel aller über 70-Jährigen sind davon betroffen. Gangstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität und erhöhen das Risiko zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Gangstörungen können verschiedene Ursachen haben. Meist spielen Muskelschwäche, Abnützungen von Gelenken, Erkrankungen der Nerven oder Gefäße und kognitive Störungen eine Rolle. Oft bestehen im Alter mehrere Defizite gleichzeitig. Häufig treten Gangstörungen auch in Verbindung mit Schwindel auf. Für die Behandlung der Beschwerden ist daher eine genaue ärztliche Diagnostik notwendig . . .

Schwindel im Alter

Viele ältere Menschen leiden unter Schwindel. Bei den über 70-Jährigen sind rund 30 Prozent davon betroffen. Länger dauernder oder wiederkehrender Schwindel führt zu Unsicherheit beim Gehen und ist oft mit einer Angst vor Stürzen verbunden.
Schwindel ist keine normale Folge des Alterns, sondern meist ein Anzeichen, dass eine Störung oder Erkrankung eines Organs vorliegt. Oft bestehen im Alter mehrere Störungen gleichzeitig, was die Diagnose erschwert. Wenn die Ursache bestimmt werden kann, ist Schwindel meist gut behandelbar.

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