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Krebserkrankungen

Krebszelle © Mopic

Nach Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Moderne Forschung, Diagnostik und Behandlung führen jedoch dazu, dass viele Tumorerkrankungen in der heutigen Zeit gut behandelbar sind . . .

Krebs: Basis-Info

Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Krebserkrankungen treten gehäuft im Alter auf, es gibt allerdings in jeder Altersklasse Betroffene. Die Diagnose Krebs stellt einen großen Wendepunkt im Leben eines Menschen dar und birgt große Herausforderungen und Ängste in sich. Doch dank moderner Forschung, Diagnostik und Behandlung sind viele Tumorerkrankungen in der heutigen Zeit gut behandelbar. Spezifische Informationen zu Diagnostik und Behandlung finden Sie bei den einzelnen Krebsarten . . .

Brustkrebs

Bei Brustkrebs kommt es zu einer Veränderung des Brustdrüsengewebes, bei der sich ein oder mehrere bösartige Tumoren bilden. Ein Tumor an sich ist eine lokale Geschwulst im Gewebe, die entweder gutartig oder bösartig sein kann. Die Diagnose Brustkrebs liegt nur bei einem bösartigen Tumor vor. Etwa drei Viertel aller Brusttumoren sind allerdings gutartigeTumoren, die oft nicht behandelt werden müssen. Ob ein Tumor gutartig oder bösartig ist, wird durch die mikroskopische Untersuchung von Gewebe (Biopsie) geklärt . . .

Leberkrebs

Für die Entscheidung, welche Therapie zur Anwendung kommt, wird ein bösartiger Tumor nach bestimmten Kriterien eingestuft. Eine gängige Klassifikation in der Diagnose ist das sogenannte TNM-System der Union for International Cancer Control (UICC). Dabei wird der Tumor nach seiner Größe (T), dem Befall von Lymphknoten (N) und dem Vorliegen von Fernmetastasen (M) eingestuft.  

Kehlkopfkrebs

Zur Diagnosesicherung können eine Spiegelung des Kehlkopfes, eine Biopsie sowie weiterführende Untersuchungen notwendig sein. Die Therapiewahl orientiert sich an der Ausdehnung, dem Ort sowie der Art des Kehlkopftumors. In Abhängigkeit von der Ausdehnung, dem Ort und der Art des Tumors stehen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie entweder allein oder in Kombination zur Verfügung . . .

Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) sowie dessen Vorstufen können sehr früh mittels sogenanntem PAP-Abstrich erkannt werden. Zudem gibt es eine Impfung gegen den bekannten Risikofaktor humane Papillomaviren (HPV), die vorbeugend eingesetzt werden kann. Für Eierstockkrebs ist keine verlässliche Früherkennung möglich. Frühsymptome können jedoch wichtige Hinweise auf eine Tumorerkrankung der Eierstöcke liefern . . .

Prostata- und Hodenkrebs

Bei fast jedem zweiten Mann über 50 Jahren entwickelt sich aus nicht genau geklärten Ursachen eine gutartige Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH). Unabhängig davon kann gleichzeitig eine bösartige Erkrankung, der Prostatakrebs (Prostatakarzinom), entstehen. Dieser ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes. In manchen Fällen wächst dieses Karzinom nur langsam und führt nicht zum Tod. Je nach Krankheitsstadium und Aggressivität des Tumors stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Heilung oder zur Beschwerdelinderung zur Verfügung . . .

Lungenkrebs

Lungenkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung von Männern und die dritthäufigste von Frauen in Österreich. In den letzten Jahren sind jedoch immer mehr Frauen betroffen. In frühen Stadien ist das Bronchialkarzinom symptomarm. Warnsignale (z.B. das Abhusten mit Blutbeimengung) können jedoch auf Lungenkrebs hindeuten und erfordern eine sofortige Abklärung. Die wichtigste Vorbeugung ist das Nichtrauchen. 90 Prozent aller Betroffenen sind oder waren Raucherinnen/Raucher. Doch auch Passivrauchen erhöht das Risiko erheblich . . .

Hautkrebs

Hautkrebs gehört zu den häufigeren Tumorerkrankungen und kommt in verschiedensten Formen vor. Hauptursache ist intensive Sonnenbestrahlung – nicht nur Sonnenbrand, sondern auch die wiederholte, lang währende Sonneneinstrahlung, deren Schäden sich im Lauf des Lebens summieren. Jeder Mensch kann jedoch sein Hautkrebsrisiko durch einen vernünftigen Umgang mit der Sonne deutlich senken . . .

Magenkrebs

Pro Jahr erkranken in Österreich etwa 1.200 Menschen an Magenkrebs (Magenkarzinom), wobei die Erkrankungs- und Sterberaten in den letzten zwei Jahrzehnten stetig sanken. Diese Entwicklung wird insbesondere auf veränderte Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt. Auch der Rückgang der Infektionen mit Helicobacter pylori hat zum Sinken der Inzidenz maßgeblich beigetragen . . .

Darmkrebs

Darmkrebs ist in Österreich bei Männern mit 13 Prozent die dritthäufigste, bei Frauen mit elf Prozent die zweithäufigste Krebserkrankung. Pro Jahr wird bei etwa 2.500 Männern und 1.900 Frauen Darmkrebs diagnostiziert, rund 3.000 Menschen sterben daran. Neuerkrankungen und Sterblichkeit sind in den letzten Jahrzehnten gesunken. Dies ist u.a. auf verbesserte Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen . . .

Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) macht nur drei bis vier Prozent aller Tumorerkrankungen aus, ist jedoch aufgrund seiner hohen Bösartigkeit für etwa sechs Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Jährlich werden laut Statistik Austria in Österreich jeweils mehr als 1.500 Neuerkrankungen und Sterbefälle durch Bauchspeicheldrüsenkrebs gezählt, Tendenz steigend. Das mittlere Erkrankungsalter liegt unter Männern bei 71 Jahren und unter Frauen bei 75 Jahren . . .

Blasen- und Nierenkrebs

Blasenkrebs ist eine meist von der Harnblasenschleimhaut ausgehende Tumorerkrankung. Sie macht etwa drei bis vier Prozent aller bösartigen Neubildungen aus. Als Hauptrisikofaktor gilt Rauchen. Männer sind zwei- bis dreimal häufiger betroffen, wobei Frauen deutlich „aufholen“. Wird Blasenkrebs im Frühstadium entdeckt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine dauerhafte Heilung möglich. Nierenkrebs macht rund zwei Prozent aller bösartigen Tumoren aus. Die häufigste Form ist das sogenannte Nierenzellkarzinom . . .

Schilddrüsenkrebs

Bösartige Erkrankungen der Schilddrüse sind eher selten. Am häufigsten tritt das Schilddrüsenkarzinom auf. Zu dessen Warnsignalen zählen z.B. Knoten am Hals, Heiserkeit oder Schluckstörungen. Nach erfolgter Diagnose kommen vor allem eine Operation sowie eine Radiojodbehandlung zum Einsatz . . .

Rachenkrebs

Rachenkrebs (Pharynxkarzinom) ist ein bösartiges Geschwulst im Rachenraum und gehört zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore. Vorrangige Risikofaktoren sind Rauchen und Alkoholkonsum. Auch bestimmte Viren (HPV) können beteiligt sein. Betroffen sind überwiegend Menschen über 60 Jahre  – Männer früher und öfter als Frauen. Die Heilungsraten sowie die Lebenserwartung sind individuell sehr unterschiedlich . . .

Zungenkrebs

Zungenkrebs (Zungenkarzinom) ist ein seltenes, bösartiges Geschwulst aus der Gruppe der Kopf-Hals-Tumore. Betroffen ist vor allem das hintere Drittel der Zunge, seltener die vorderen Zungenbereiche und die Zungenunterfläche. In frühen Krankheitsstadien bestehen relativ gute Heilungschancen . . .

Ernährung bei Krebs

Krebserkrankungen sind in Österreich die zweithäufigste Todesursache. Bei der Entstehung von Krebs spielen viele Faktoren zusammen, wobei das Lebensalter, die genetische Veranlagung und Umweltfaktoren wesentlichen Einfluss haben. Zwischen Lebensführung, Ernährung und Krebs besteht eine enge Wechselbeziehung. Ernährungsfaktoren spielen wegen ihrer komplexen Auswirkungen auf viele Stoffwechselvorgänge eine besondere Rolle . . .

Bösartige Gehirntumoren

Bösartige Gehirntumoren sind eher selten – mit einem Häufungsgipfel zwischen dem fünften sowie zehnten sowie zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr. Das männliche Geschlecht ist häufiger betroffen. Es gibt unterschiedliche Arten von bösartigen Tumoren des Hirns, die sich sowohl von der Entstehung her als auch bezüglich Prognose und Therapie unterscheiden. Genetische Faktoren haben großen Einfluss auf die Krankheitsentstehung. Manche Hirntumorarten, beispielweise Gliome, können von einer gutartigen in eine bösartige Form übergehen . . .

Krebs bei Kindern

Krebserkrankungen kommen bei Kindern und Jugendlichen sehr selten vor. Pro Jahr wird in Österreich bei etwa 200 Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und etwa 120 Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren eine Krebsdiagnose gestellt. Dank effizienter Therapien bestehen heutzutage in vielen Fällen gute Heilungschancen. So sind fünf Jahre nach einer Krebsdiagnose rund 85 Prozent der Kinder und Jugendlichen am Leben. Bei den meisten Betroffenen tritt die Krankheit nie wieder auf . . .

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