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Krebs: Basis-Info

Ärztin hält Hand einer Patientin © MITO images

Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Krebserkrankungen treten gehäuft im Alter auf, es gibt allerdings in jeder Altersklasse Betroffene. Die Diagnose Krebs stellt einen großen Wendepunkt im Leben eines Menschen dar und birgt große Herausforderungen und Ängste in sich. Doch dank moderner Forschung, Diagnostik und Behandlung sind viele Tumorerkrankungen in der heutigen Zeit gut behandelbar. Spezifische Informationen zu Diagnostik und Behandlung finden Sie bei den einzelnen Krebsarten . . .

Krebs: Entstehung

Krebserkrankungen entstehen durch komplexe Mechanismen, die zu einer ungehemmten Vermehrung von entarteten Zellen führen. Veränderungen im genetischen Code, der DNS, können durch gestörte körpereigene Prozesse z.B. fehlerhafte Reparatur der DNS oder auch durch extern einwirkende Karzinogene (krebsauslösende Faktoren) verursacht werden. Die meisten Krebserkrankungen treten sporadisch auf. Es existieren jedoch familiär gehäufte Mutationen in Krebsgenen. In fünf bis zehn Prozent der Fälle sind die genetischen Veränderungen erblich bedingt. Fast alle Krebsarten haben ihren Ursprung in einer einzigen Zelle. Nach neueren Forschungen müssen mehrere Mutationen in einer Zelle auftreten, um zu einer bösartigen Veränderung zu führen.

Krebs: Vorbeugung & Früherkennung

Krebs kann nicht immer verhindert werden. Aber eine bewusste Lebensführung und gezielte Maßnahmen wie die jährliche Vorsorgeuntersuchung sowie das Österreichische Brustkrebsfrüherkennungsprogramm leisten einen wesentlichen Beitrag im Kampf gegen Krebs. Früherkennung erhöht die Chancen einer Behandlung und kann die Prognose verbessern.

Krebs: Diagnose & Prognose

Um eine sichere Diagnose zu stellen und die Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen, werden unterschiedliche Diagnosemethoden eingesetzt. Stellt die betreuende Ärztin/der betreuende Arzt einen Verdacht auf eine Krebserkrankung fest, erfolgt eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) sowie eine genaue körperliche Untersuchung. Auch ob andere Familienmitglieder bereits an Krebs erkrankt sind, wird erfragt. Manchmal ist die Diagnose ein „Zufallstreffer“ z.B. im Rahmen eines Krankenhausaufenthalts wegen ursprünglich ganz anderer Beschwerden.

Krebs: Therapie

Moderne Therapiemethoden führen bei mehr als 50 Prozent der onkologischen Patientinnen und Patienten zu einer Heilung. Gängige Krebstherapien sind Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie sowie sogenannte biologische Therapien (z.B. die Anwendung von spezifischen Antikörpern). Begleitend dazu finden gezielte Schmerztherapie sowie Ernährungsberatung Anwendung. Um die seelische Gesundheit kümmern sich speziell ausgebildete Ärztinnen/Ärzte sowie Psychoonkologinnen/Psychoonkologen. Komplementäre Heilmethoden können ergänzend je nach Wunsch der Patientin/des Patienten bzw. Bedarf Anwendung finden.

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