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Rezepte, Anträge und Co.

Arzt stellt Rezept aus © stokkete

Um Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. So sind rezeptpflichtige Medikamente nur mit einem Kassen- bzw. Privatrezept erhältlich. Auch für Hilfsmittel und Heilbehelfe wie Rollator oder orthopädische Schuheinlagen ist eine ärztliche Verordnung erforderlich. Welche Kriterien dafür ausschlaggebend sind und worauf es bei Anträgen auf Rehabilitation oder Kur ankommt, erfahren Sie auf den folgenden Seiten . . .

Das Rezept

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sind bestimmte Arzneimittel in Österreich rezeptpflichtig und dürfen nur nach ärztlicher Verordnung von Apotheken ausgegeben werden. Bei der Ausgabe der Medikamente in der Apotheke ist von der Patientin/vom Patienten für jede verschriebene Medikamentenpackung eine Rezeptgebühr zu bezahlen. Erfahren Sie, welche Angaben ein Rezept enthalten muss und was der Unterschied zwischen einem Kassen- bzw. Privatrezept ist . . .

Antrag auf medizinische Rehabilitation

Bei vielen schweren Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt) oder nach medizinischen Eingriffen (z.B. Wirbelsäulenoperation) sind nach der Akutbehandlung mitunter weitere medizinische Maßnahmen für die Genesung der Patientin/des Patienten nötig. Ziel der medizinischen Rehabilitation ist, Patientinnen und Patienten wieder in die Lage zu versetzen, möglichst ohne fremde Hilfe ein eigenständiges Leben zu führen und in der Gemeinschaft einen ihnen angemessenen Platz einnehmen zu können . . .

Antrag auf berufliche Rehabilitation

Wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund eines Unfalles seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ist das für die Betroffenen oft sehr belastend. Während die medizinische Rehabilitation zum Ziel hat, nach Unfall oder Krankheit die körperliche oder psychische Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, steht bei der beruflichen Rehabilitation die Förderung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Vordergrund . . .

Antrag auf Kuraufenthalt

Ihr Rücken schmerzt ständig oder Sie leiden an Kreislaufproblemen? Je nach Intensität der Beschwerden kann eine Kur von der Ärztin/vom Arzt empfohlen werden. Dies ist oft dann der Fall, wenn eine unmittelbar drohende Krankheit verhindert oder vermieden werden kann oder die Gefahr besteht, dass sich eine vorliegende Erkrankung verschlimmert. Ein klassisches Beispiel für einen Kuraufenthalt mit der Indikation Stütz- und Bewegungsapparat sind Patientinnen und Patienten mit größeren Gelenkproblemen, die durch Abnutzung oder Fehlbelastungen entstanden sind . . .

Facharztüberweisung

Bei vielen Erkrankungen oder bei speziellen Gesundheitsfragen kann die praktische Ärztin/der praktische Arzt oft weiterhelfen. In den meisten Fällen ist sie/er die erste Ansprechstelle. Bei bestimmten Erkrankungen bzw. Leidenszuständen können jedoch manchmal gewisse Untersuchungen nötig sein, bei der die praktische Ärztin/der praktische Arzt nicht die Möglichkeit hat, diese in der Ordination durchzuführen (z.B. Röntgenbild, EEG). Daher wird sie/er die Patientin/den Patienten an eine Fachärztin/einen Facharzt überweisen bzw. zuweisen . . .

Heilbehelfe & Hilfsmittel

Heilbehelfe dienen der Heilung und Linderung eines Krankheitszustandes bzw. sollen eine Verschlimmerung dieses Zustandes verhindern. Dies sind z.B. elastische Binden, orthopädische Schuheinlagen, aber auch sämtliche Verbrauchsartikel als Einmalheilbehelfe wie Windeln, Katheder usw. Demgegenüber werden unter Hilfsmitteln (z.B. Rollstühle oder Prothesen) derartige Behelfe verstanden, welche die Aufgabe fehlender Gliedmaßen übernehmen oder berichtigen. Sie dienen somit als Ausgleich eines medizinisch weitgehend nicht mehr beeinflussbaren, abgeschlossenen Zustandes . . .

Der medizinische Befund

Bei vielen Erkrankungen oder bei speziellen Gesundheitsfragen kann die Ärztin/der Arzt für Allgemeinmedizin weiterhelfen. Fast immer wird sie/er die erste Ansprechstelle sein. Bei bestimmten Erkrankungen oder gesundheitlichen Beschwerden können jedoch manchmal gewisse Untersuchungen nötig sein, bei der die Ärztin/der Arzt nicht die Möglichkeit hat, diese in der Ordination durchzuführen (z.B. ein Röntgenbild, Laboruntersuchung). Daher wird sie/er die Patientin/den Patienten an eine Fachärztin/einen Facharzt oder an ein Labor überweisen bzw. zuweisen . . .

Der Laborbefund

Die Laboranalyse von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten ist eine der wichtigsten diagnostischen Maßnahmen. In fast allen medizinischen Bereichen ist die Beurteilung des Gesundheitszustandes ohne Laborbefund nicht mehr denkbar. Die Ergebnisse einer Laboruntersuchung liefern der Ärztin/dem Arzt nicht nur Hinweise auf eine Erkrankung, sondern sie/er kann anhand der Laborwerte auch den Erkrankungsverlauf bzw. die Wirksamkeit einer Therapie überprüfen oder mögliche Risikofaktoren einschätzen . . .

Der Entlassungsbrief

Nach einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus gibt die Spitalsärztin/der Spitalsarzt den Termin für die Entlassung bekannt. Am Tag der Entlassung sind noch einige Formalitäten zu erledigen unter anderem erhält die Patientin/der Patient den Entlassungsbrief für die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt. Erfahren Sie, welche Angaben der Entlassungsbrief enthält und wann Sie einen pflegerischen Entlassungsbrief erhalten . . .

Mein Wegweiser


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