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Wenn Lärm krank macht

Verkehrsstau ©  Kara
24.04.2017

Lärm kann nicht nur unangenehm sein und stören, sondern auch unsere Gesundheit beeinträchtigen. Ob Dauerlärm im Alltag oder einzelne laute Geräusche: Lärm hat verschiedene negative Folgen. Der Internationale Tag gegen Lärm am 26. April macht auf dieses Umweltproblem aufmerksam. In Österreich sind in Wien und Graz Info-Veranstaltungen und Aktionen zum Mitmachen geplant.

Dauerlärm als Gesundheitsproblem

Die häufigste Lärmquelle ist der Verkehr – auf der Straße, in der Luft oder auf der Schiene. Dauernder Lärm kann im Körper eine Stressreaktion auslösen. Die Folgen sind eine Erhöhung des Blutdrucks, der Herzfrequenz, der Muskelspannung und eine Verringerung der Schlaftiefe bis hin zu Schlafstörungen. Auch die Konzentration kann beeinträchtigt werden. Ob jemand Lärm als Belastung empfindet, hängt auch von der Art des Geräusches und persönlichen Faktoren ab. Zur Verringerung von Lärm kann jede/jeder einen Beitrag leisten, z.B. durch die Wahl eines umweltfreundlichen Verkehrsmittels oder reduziertes Tempo beim Autofahren.

Ist meine Umgebung durch Lärm belastet?

Entlang stark befahrener Verkehrswege, in Städten und großen Ballungsräumen ist die Lärmbelastung oft hoch. Auf der Informationsplattform laerminfo.at zeigen Karten die errechnete Lärmbelastung in diesen Gebieten. 

Lärm am Arbeitsplatz

Laut AUVA arbeiten in Österreich derzeit ca. 400.000 Menschen an einem Arbeitsplatz mit gehörgefährdendem Lärm. Lärmschwerhörigkeit zählt zu den häufigsten Berufskrankheiten. Ein Großteil könnte durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Oft fehlt jedoch das Problembewusstsein. Meist ist es auch die Dauerlärmbelastung, die in der Arbeit zu Lärmschwerhörigkeit führt. Akut gefährdet ist das Gehör ab 85 dB Schalldruck. Über längere Zeit führt dieser Lärm zu unheilbarer Schwerhörigkeit.

Weitere Informationen:

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