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Schenken macht glücklich

Glückliche junge Frau mit Geschenkepäckchen © Melpomene
17.12.2014

Andere zu beschenken macht glücklich. Es stärkt zwischenmenschliche Beziehungen. Johannes Wancata, Leiter der klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie der MedUni Wien, betont in einer Presseaussendung, dass Schenken glücklicher macht, als selbst beschenkt zu werden. 

Zu Anlässen wie etwa Weihnachten spielen Geschenke eine wesentliche Rolle. Sie symbolisieren meist Wertschätzung und Zuneigung.

So beugen Sie Enttäuschungen vor

Auch wenn Schenken Freude macht: Nicht immer führt dies beim Beschenkten zu leuchtenden Augen. Manchmal ist die Enttäuschung bei der Bescherung groß, weil das Geschenk unpassend ist. Das muss nicht gleich in eine „Katastrophe“ ausarten. Am Heiligen Abend sollte Stoff für Diskussionen lieber erst einmal überschlafen werden, um das Fest möglichst unbeschwert zu genießen. Laut Wancata fällt es Frauen leichter, ein richtiges Präsent zu finden. Männer sind dagegen eher davon überzeugt, dass ein falsches Geschenk sich negativ auf die Beziehung auswirkt. Zu diesem Schluss kam eine Studie an der British Columbia University. „Um das passende Geschenk zu finden, bedarf es eines ruhigen Moments des Nachdenkens und der eingehenden Beschäftigung mit der Person desjenigen, der beschenkt werden soll. Nur dann wird Schenken zur gegenseitigen Freude“, sagt Wancata. Laut einer repräsentativen Umfrage am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) sind Weihnachtsgeschenke übrigens den Beschenkten oft weniger wert, als sie gekostet haben – durchschnittlich elf Prozent.

Tipps für sinnvolle Geschenke

Nachdem man sich eingehend mit der zu beschenkenden Person befasst hat, kann man zur Tat schreiten. Überlegen Sie sich auch, wem Sie wirklich etwas schenken möchten. Um Enttäuschungen zu vermeiden, können Familie, Freunde & Co. vorab informiert werden, dass heuer „nur“ Kleinigkeiten ausgetauscht werden. Wenn Sie gar nichts schenken möchten, ist es meist wichtig, dies vorher zu vereinbaren. Eine Idee wäre es dann, gemeinsam etwas für einen guten Zweck zu spenden. Überdenken Sie auch Ihr Budget, und halten Sie sich daran. Das beugt dem finanziellen „Kater“ nach der Bescherung vor.

Hier finden Sie ein paar Tipps zur Inspiration, die nicht den Konsum in den Mittelpunkt stellen:

  • Selbstgebasteltes, z.B. Christbaumschmuck oder Selbstgestricktes (etwa ein Schal)
  • selbstgebackene Kekse. Einen gesunden Rezeptvorschlag finden Sie unter Fruchtbällchen.
  • entspannende Präsente, z.B. Massagegutschein
  • Zeit, z.B. in Form von gemeinsamen regelmäßigen Spaziergängen, ruhigen Stunden zu zweit
  • ein selbst gekochtes Verwöhn-Menü oder Frühstück ans Bett
  • hilfreiche Tätigkeiten, z.B. Babysitten oder Gartenarbeit
  • Geschenkkörbe mit regionalen und saisonalen Spezialitäten
  • Spenden für einen wohltätigen Zweck

Weitere Informationen:

Glücksforschung: Das Glück erforschen (Gesundheitsportal)

Schuldnerberatung & Co.: Finanzielle Probleme und Gesundheit (Gesundheitsportal)

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