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Vorhofflattern

Herzrhythmusstörung mit unkoordinierter und hochfrequenter Erregung der Herzvorhöfe

Das Vorhofflattern ist eine häufige Herzrhythmusstörung im Erwachsenenalter. Es kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten. Dabei kommt es zu einer ungeordneten elektrischen Erregung der Vorhöfe mit einer Frequenz von 250–340/Minute. Die Überleitung auf die Herzkammern ist unregelmäßig und macht sich in Form eines arrhythmischen und meist zu schnellen Pulses bemerkbar. Als weitere Symptome treten oft Herzklopfen, Unruhe, Angst, Atemnot und Schwindel auf. Vorhofflattern kann auch in Vorhofflimmern übergehen.
Das Vorhofflattern kann mithilfe eines Elektrokardiogramms (EKG) festgestellt werden. Es tritt häufig in Zusammenhang mit einer Erkrankung des Herzens (beispielsweise Herzschwäche oder Herzinfarkt) auf. Da sich in den Vorhöfen leichter Thromben bilden und deren Fortschwemmen (Embolie) einen Schlaganfall verursachen kann, muss ein Vorhofflattern medizinisch abgeklärt werden.
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