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Therapeutische Hyperthermie

künstliche Temperaturerhöhung von Körpergewebe

Die Behandlung mittels künstlich erhöhter Temperatur von Körpergewebe wird vor allem in der Krebstherapie zusätzlich zu Bestrahlungs- oder Chemotherapie eingesetzt. Dabei wird das Tumorgewebe mittels Mikro- oder Radiowellen, Ultraschall beziehungsweise durch Infrarotstrahlung von außen auf 40 bis 44 Grad erwärmt. Dies führt dazu, dass die erwärmten Krebszellen absterben. Die Wirksamkeit der Methode ist jedoch nur wenig abgesichert.

Es gibt drei verschiedene Arten von Hyperthermie-Behandlungen: lokale Oberflächenhyperthermie, regionale Tiefenhyperthermie mittels Erwärmung durch elektromagnetische Wellen und interstitielle Hyperthermie, bei der mit Sonden der Tumor direkt erwärmt wird. Die verwendete Methode hängt von der Lage und Zugänglichkeit des Tumors ab.

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die physikalische Therapie, bei der z.B. durch Infrarotstrahlung die Muskulatur zur Entspannung erwärmt wird.
Synonyme: Hyperthermie-Behandlung
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