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Sterblichkeit bei COVID-19

Was versteht man unter Fallsterblichkeit und Infektionssterblichkeit?

Grundsätzlich ist es bei der Beurteilung der Sterblichkeit von COVID-19 wichtig, zwischen folgenden Angaben zu unterscheiden:

Fallsterblichkeit (case fatality rate, CFR): gibt an, wieviele der laborbestätigten SARS-CoV-2-infizierten Personen versterben. Das heißt, es werden alle verstorbenen Personen, die zuvor COVID-positiv getestet wurden, einberechnet – unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben sind.

Infektionssterblichkeit (infection fatality rate, IFR): gibt an, wieviele der tatsächlich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen versterben. Da die tatsächliche Anzahl infizierter Personen unbekannt ist (Dunkelziffer) und nur geschätzt werden kann (z.B. mit Hilfe repräsentativer Antikörperstudien), lagen zur Infektionssterblichkeit bislang wenig verlässliche Daten vor.

Die geschätzte Dunkelziffer an Infektionen ist mitunter sehr viel höher als die Zahl der nachgewiesenen, laborbestätigten Infektionen. Für die Berechnung der Infektionssterblichkeit wird daher ein höherer Wert an Infizierten herangezogen als zur Berechnung der Fallsterblichkeit. 

Weitere Informationen zum Thema: COVID-19: Symptome & Verlauf

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