Gesundheitsportal
Inhaltsbereich

Respiratorische Insuffizienz


Versagen der Atmung

Unter Ateminsuffizienz (respiratorische Insuffizienz) versteht man jede Form des Versagens der Atmung mit einer Störung des Gasaustausches im menschlichen Organismus. Dabei kommt es zu krankhaft veränderten Sauerstoff- und Kohlendioxidkonzentrationen im Blut. Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Ateminsuffizienz.

Akute Ateminsuffizienz: eine plötzlich eintretende lebensbedrohliche Lungenfunktionsstörung, die zur Sauerstoffunterversorgung des Körpers führt, zum Beispiel bei schweren Lungenentzündungen. Die Symptome sind unter anderem starke Atemnot, Blaufärbung der Haut und der Schleimhäute.
Chronische Ateminsuffizienz: unheilbares Endstadium chronischer Lungenerkrankungen, z.B. Lungenfibrose oder COPD. Die Symptome sind insbesondere erschwerte und beschleunigte Atmung, bläuliche Verfärbung der Haut und der Schleimhäute sowie im Laufe der Zeit die Entwicklung von großen gewölbten Nägeln und eine rundliche Auftreibung der Fingerendglieder.
Synonyme: Ateminsuffizienz
Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen