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Paraneoplastisches Syndrom

in Zusammenhang mit Krebs auftretende Symptome

Unter dem paraneoplastischen Syndrom (Paraneoplasie) versteht man Symptome oder Funktionsstörungen, die im Rahmen einer Krebserkrankung auftreten. Diese werden allerdings nicht durch das Gewebe verdrängende Wachstum des Tumors oder mögliche Metastasen verursacht. Auslöser sind Signalstoffe (z.B. hormonähnliche Substanzen), die von Tumorzellen gebildet werden. Manchmal kann eine Paraneoplasie auch erstes Anzeichen für eine bösartige Tumorerkrankung sein.  

Beispiele für Paraneoplasien sind Tumoränamie oder Dermatomyositis. Auch etwa Thrombosen und Neuropathien können bei Krebserkrankungen vermehrt auftreten. 

Synonyme: Paraneoplasie
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