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Nestschutz

von der Mutter auf das Kind übertragene Antikörper

Bei körperlich reifen Neugeborenen wurden vor der Geburt mütterliche IgG-Antikörper über die Plazenta auf das Kind übertragen und bewirken für dieses einen gewissen Schutz vor Krankheitserregern. Im Verlauf der nächsten zirka vier Monate kommt es zum Abbau der mütterlichen Antikörper und die Eigenproduktion des Kindes übernimmt allein die Abwehr von Krankheitserregern.

Der „enterale Nestschutz“ entsteht bei gestillten Kindern durch die Übertragung von IgA-Antikörpern in der Muttermilch, insbesondere in der sogenannten Vormilch (Kolostrum) während der ersten fünf Tage nach der Geburt.
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