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Narkose

medikamentöse Ausschaltung des Bewusstseins und des Schmerzempfindens

Die Vollnarkose (Allgemeinnarkose, Allgemeinanästhesie, Narkose) wird meistens mit einem Narkosemittel eingeleitet, das in eine Vene injiziert wird. Zusätzlich erhält die Patientin/der Patient ein starkes Schmerzmittel und bei bestimmten Operationen auch ein muskellähmendes Medikament. Bei einer tiefen Narkose kommt es zur Hemmung des Atemzentrums, sodass die Patientin/der Patient beatmet werden muss. Die Narkose wird mittels Gasgemisch oder einer kontinuierlichen Medikamentengabe über die Vene aufrechterhalten. Nach Beendigung der Operation wird die Gaszufuhr oder die Medikamentengabe gestoppt. Nachdem die Narkosesubstanzen unter einen Schwellenwert abgebaut wurden, erwacht die Patientin/der Patient wieder.
Narkosezwischenfälle sind zwar von vielen Patientinnen/Patienten gefürchtet, kommen aber dank der besseren Vorbereitung, sicheren Medikamente und der immer besseren Technik selten vor. Das Risiko, an einer Narkose zu sterben, liegt heute bei 0,008 bis 0,009%.
Ein etwas erhöhtes Narkoserisiko haben alte kranke Patientinnen/Patienten, Intensivpatientinnen/Intensivpatienten und sehr kleine Kinder.
Nähere Informationen finden Sie unter Anästhesie.
Synonyme: Allgemeinanästhesie, Allgemeinnarkose

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