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MS

Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems

Die Multiple Sklerose (MS, Enzephalomyelitis disseminata, disseminierte Enzephalomyelitis, demyelinisierende Enzephalomyelitis, Entmarkungs-Enzephalomyelitis, Polysklerose, Sclerosis multiplex, Charcot-Krankheit) ist eine chronisch verlaufende Erkrankung des zentralen Nervensystems. Krankheitssymptome können sich dabei mit beschwerdefreien Zeitabschnitten abwechseln. Bei dieser Autoimmunerkrankung werden Zellen, die Nervenbahnen umgeben und isolieren (Myelinscheiden, Markscheiden), von körpereigenen Zellen angegriffen. Die Symptome sind u.a. Sehstörungen, Kribbeln (z.B. an Armen oder Beinen), Gang- oder Bewegungsstörungen bis hin zu Lähmungen, Gefühlsstörungen, aber auch Störungen beim Harnlassen. Multiple Sklerose betrifft eher junge Erwachsene. Frauen erkranken häufiger als Männer.
Synonyme: Charcot-Krankheit, demyelinisierende Enzephalomyelitis, disseminierte Enzephalomyelitis, Entmarkungs-Enzephalomyelitis, Enzephalomyelitis disseminata, Multiple Sklerose, Polysklerose, Sclerosis multiplex
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