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Manie

Erkrankung, die sich durch nicht angemessene gehobene Stimmung äußert

Die Manie gehört zu den sogenannten affektiven Störungen. Diese betreffen die Stimmungslage. Bei einer Manie liegen eine inadäquat gehobene – teils auch gereizte – Stimmung und Erregung vor. Außerdem kommt es zur Steigerung des Antriebs und der Intensität von Wahrnehmungen. Auch Denkstörungen wie etwa das ungefilterte Mitteilen von vielen sprunghaften Ideen sind möglich. Im körperlichen Bereich können zum Beispiel Schlafstörungen, Blutdruckanstieg und Beeinträchtigungen des Hungergefühls (zu viel oder zu wenig Hunger) auftreten. Nicht selten kommt es zu einem materiellen Verschwendungsverhalten und einer Beeinträchtigung der sozialen Beziehungen sowie der Leistungsfähigkeit. Zusätzlich kann es zu Halluzinationen bzw. Wahnideen (z.B. Größenwahn) kommen. Manie tritt häufig im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung auf – also abwechselnd mit . Doch auch andere Erkrankungen (z.B. Epilepsie) oder Drogen wie Kokain können zu manischen Zuständen führen.

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