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Knochen-Paget

Bezeichnung sowohl für eine bestimmte Knochenerkrankung als auch eine spezielle Form von Brustkrebs  

Als Morbus Paget (Knochen-Paget, Osteodystrophia deformans Paget-Krankheit, Paget-Krebs, Paget-Syndrom) bezeichnet man einerseits eine schleichend beginnende und fortschreitende Erkrankung des Skelettsystems, bei der es zur Verdickung und Verkrümmung mehrerer Knochen kommt. Betroffen sind insbesondere Becken, Schädel, Kreuzbein, Extremitäten und Lendenwirbelsäule. Als Symptome treten unter anderem Knochenschmerzen, Hörstörungen und eine Vergrößerung des Schädels auf. Die Ursache für diese Erkrankung ist bislang noch ungeklärt.

Ebenfalls findet man jedoch die Bezeichnung „Morbus Paget“ im Zusammenhang mit einer sehr seltenen Form von . Dieser sogenannte Paget-Krebs äußert sich normalerweise als langsam fortschreitende krustig-schuppige, braunrote, manchmal nässende Hautveränderungen der Brustwarze und des Warzenhofs. Die Prognose ist aufgrund des langsamen Wachstums und bei rechtzeitiger Therapie üblicherweise günstiger als bei anderen Formen von Brustkrebs. Ganz selten finden sich Sonderformen des Paget-Krebses auch außerhalb der Brust, zum Beispiel in den Achselhöhlen oder in der Genitalregion.  
Synonyme: Morbus Paget, Osteodystrophia deformans, Paget-Krankheit, Paget-Krebs, Paget-Syndrom
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