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Klaustrophobie

Angst vor dem Aufenthalt in geschlossenen/engen Räumen

Menschen mit Klaustrophobie (Platzangst) haben übermäßige und anhaltende Angst bzw. Panik vor dem Aufenthalt in geschlossenen und/oder engen Räumen (z.B. im Aufzug). 

Die Klaustrophobie kann als eigenständige psychische Erkrankung oder bei Agoraphobie (Angst vor bestimmten Situationen oder Orten wie einer großen Menschenmenge) auftreten.

Die Behandlung der Klaustrophobie erfolgt meist mittels Konfrontationstherapie im Rahmen verhaltenstherapeutischer Methoden. Dabei wird die/der Betroffene beim (anfangs gedanklichen) Aufsuchen geschlossener bzw. enger Räume begleitet. Das Ziel dieser Therapie ist das Nachlassen der Angst bzw. Panik durch die Erfahrung, dass der Aufenthalt in einem geschlossenen bzw. engen Raum nicht gefährlich ist. Auch andere Formen von Psychotherapie bzw. Medikamente (vor allem selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer – SSRI) können zur Behandlung der Klaustrophobie eingesetzt werden.

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