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FISH

medizinisch-diagnostisches Spezialverfahren

Die In-situ-Hybridisierung – auch FISH (Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung) bzw. CISH (Chromogen-in-situ-Hybridisierung) genannt – ist ein medizinisch-diagnostisches Spezialverfahren, bei dem das Erbgut von Körperzellen bzw. Geweben untersucht wird. Insbesondere können mit dieser Untersuchungsmethode Veränderungen der menschlichen Erbsubstanz (DNA – Desoxyribonukleinsäure) nachgewiesen werden. Diese kommen z.B. bei folgenden Erkrankungen vor und können mittels In-situ-Hybridisierung abgeklärt werden:
angeborene genetische Erkrankungen,

Virusinfektionen von Zellen und Geweben,

bösartige Tumorerkrankungen,

Leukämien (bösartige Erkrankungen von Blut und Knochenmark) sowie

maligne Lymphome (bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems).
Synonyme: CISH, In-situ-Hybridisierung
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