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Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)

genetische Erkrankung, die den Darm betrifft

Die Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP) bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem es bereits in jungen Altersgruppen zum Auftreten einer Vielzahl von zunächst gutartigen Polypen (Adenomen), vor allem im Bereich des Dickdarms, kommt. Selten können die Polypen auch im oberen Verdauungstrakt wie z.B. dem Magen entstehen. Bei ausbleibender Behandlung ist damit zu rechnen, dass aus den Polypen in einem nicht klar vorhersagbaren Zeitraum Darmkrebs entsteht. Das veränderte Gen bei FAP-Patientinnen und Patienten ist das sogenannte APC-Gen, welches autosomal-dominant vererbt wird. Das heißt, für das Auftreten der Erkrankung reicht es aus, dass ein Gen defekt ist.  

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