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Ermüdungsbruch

Knochenbruch durch Überbeanspruchung eines Knochens 

Bei einem Ermüdungsbruch (Ermüdungsfraktur, Stressfraktur) kommt es im überlasteten Bereich des Knochens zu Mikrotraumata (viele kleinste Knochenverletzungen). Das Risiko für die Entstehung eines Ermüdungsbruchs ist bei Menschen mit herabgesetzter Knochendichte (Osteopenie bzw.
Osteoporose) erhöht.

Häufig entwickeln sich Ermüdungsbrüche z.B. bei langen Wanderungen oder bei der Ausübung von Lauf- bzw. Extremsportarten. Symptome sind Schmerzen, eventuell begleitet von einer Rötung bzw. Schwellung im Bereich des Bruchs. Die Diagnose erfolgt mittels Röntgen oder MRT. Als Therapie reicht manchmal eine Entlastung des betroffenen Knochens und die Gabe eines Schmerzmittels aus. Bei Bedarf kann eine Fixierung mit einem Gipsverband erfolgen. In Ausnahmefällen ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich.

Synonyme: Ermüdungsfraktur
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