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Dekubitus

durch längere Druckeinwirkung hervorgerufene Hautdefekte

Ein Dekubitus (Decubitus, Druckgeschwür) wird durch länger andauernde Druckeinwirkung (z.B. längeres Liegen, schlecht sitzende Prothesen) hervorgerufen. Als Folge der Druckbelastung wird die Haut nicht mehr ausreichend durchblutet. Es kommt zu Schädigungen der Haut bis hin zum Absterben des betroffenen Hautareals und des darunter liegenden Gewebes. Durch die offene Dekubituswunde können Keime in den Körper eindringen und eine Infektion verursachen. Typische Dekubitus-Stellen sind unter anderem der Schulterblattbereich (rückenseitiger Schulterbereich), die Ellenbogen, das Kreuzbein und das Gesäß sowie die beiden Fersen. Am häufigsten sind Bettlägrige betroffen. Ein Dekubitus wird mit entsprechender Wundversorgung und gegebenenfalls mit Antibiotika behandelt. Zur Vorbeugung dient die sogenannte Dekubitusprophylaxe, bei der z.B. bestimmte Matratzen Verwendung finden. Aber auch die Mobilisation der Patientin/des Patienten, Hautpflege und regelmäßige Umlagerung bei Bettlägrigkeit helfen, Dekubitus vorzubeugen.
Synonyme: Decubitus, Druckgeschwür

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