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Cochlea-Implantat

Innenohrprothese

Ein Cochlea-Implantat ist ein hochtechnologisches medizinisches Gerät. Es übernimmt die ausgefallenen Funktionen des Innenohres, indem es elektrische Reize direkt an den Hörnerv leitet und so die Störung bzw. Unterbrechung der Weiterleitung überbrückt. Dadurch können hochgradig schwerhörige oder gehörlose Menschen wieder akustische Signale wahrnehmen. Die Operation sollte an einer spezialisierten HNO-Klinik durchgeführt werden. Sie dauert etwa zwei bis drei Stunden unter Vollnarkose. Dabei wird das Cochlea-Implantat (CI) hinter dem Ohr, unter der Haut in ein Knochenbett eingepflanzt. Die Elektroden werden in die Cochlea (Hörschnecke) vorgeschoben. Durchschnittlich ist ein drei- bis viertägiger Klinikaufenthalt erforderlich.

Ein CI ist ein- oder beidseitig anwendbar. Um die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit einer Implantation grundsätzlich festzustellen, sollte man sich nach einem Gespräch mit der HNO-Ärztin/dem HNO-Arzt unbedingt an eine der durchführenden Kliniken wenden und eine Voruntersuchung beantragen. Nähere Informationen und eine aktuelle Liste dieser Kliniken finden Sie bei der österreichischen Schwerhörigenselbsthilfe.
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