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Broncholyse

 
Erweiterung krampfartig verengter Atemwege durch Medikamente

Unter einer Broncholyse (Bronchospasmolyse) versteht man den Einsatz von bestimmten Medikamenten zur Erweiterung krampfartig (spastisch) verengter Atemwege. Dadurch werden Krämpfe der Bronchialmuskulatur gelöst und die Lungenbelüftung verbessert. Mit Hilfe eines Broncholyse-Testes wird bei der Lungenfunktionsuntersuchung festgestellt, ob es sich bei einer Verengung der Atemwege (Obstruktion) um einen rückgängigen oder einen endgültigen Zustand handelt. Um das herauszufinden, wird ein kurzwirksamer Bronchodilatator verabreicht. Verringert sich daraufhin der Atemwegswiderstand wesentlich, liegt eine positive Broncholyse vor, da die Verengung rückgängig ist (beispielsweise bei ). Wenn der Bronchodilatator keine oder nur schwache Wirkung erzielt, liegt eine negative Broncholyse vor (beispielsweise bei COPD).  
Synonyme: Bronchospasmolyse
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