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Bakterie

Einzellige Kleinlebewesen ohne echten Zellkern  

Bakterien (griech. Stäbchen) sind die kleinsten einzelligen Mikroorganismen. Sie unterscheiden sich unter anderem anhand ihrer Form und der Art der Energiegewinnung (mithilfe oder ohne Sauerstoff). Bakterien vermehren sich durch Spaltung. Sie kommen überall vor, jedoch kann nur ein kleiner Bruchteil der in der Natur vorkommenden Bakterien beim Menschen Erkrankungen auslösen. Der menschliche Körper ist mit zahlreichen Bakterien besiedelt, sie spielen zum Beispiel eine wichtige Rolle im Darm, wo sie unter anderem verdauungsfördernd wirken. Auch auf der Haut findet man zahlreiche Bakterien, ebenso wie im Mund. Diese verursachen normalerweise keine Erkrankung. Ist jedoch beispielsweise das natürliche Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bakterienarten gestört, können sich an sich harmlose, normal vorkommende Bakterien so vermehren, dass sie Krankheiten auslösen. Eine Verschleppung von Bakterien an andere Stellen des Körpers – zum Beispiel vom Darm in den Mund – kann ebenfalls eine Infektion hervorrufen. In offenen Wunden können sie zudem Entzündungen verursachen, im schlimmsten Fall bis hin zur Blutvergiftung (Sepsis). Bakterielle Infektionen können mit Antibiotika behandelt werden.  
Synonyme: Bakterium

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