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Azidose


Übersäuerung des Blutes  

Die Azidose ist eine Übersäuerung des Blutes. Der pH-Wert fällt unter 7,36 durch zu starke Säurebildung, nicht ausreichende Gegenregulation (Säureneutralisation) oder durch verminderte Säureausscheidung. Häufige Ursachen sind unter anderem Störungen des Stoffwechsels (zum Beispiel Diabetes mellitus), der Nierenfunktion und der Lungenfunktion sowie Durchfall und Vergiftungen durch Medikamente oder Drogen. Gelingt es nicht rechtzeitig, eine fortschreitende Übersäuerung aufzuhalten, so können lebensgefährliche Zustände auftreten, und eine intensivmedizinische Behandlung kann notwendig werden.
Synonyme: Azidämie
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