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„Handbuch Alkohol“ zeigt Entwicklungen auf

Hand deckt Weinglas zu © Brian Jackson
Hand deckt Weinglas zu © Brian Jackson
22.01.2020

Seit 20 Jahren bietet das „Handbuch Alkohol – Österreich“ Informationen zum Thema Alkohol – von Übersichtsinformationen bis hin zu detaillierten Analysen und Vergleiche von in Österreich verfügbaren alkoholrelevanten Daten. Der Alkoholkonsum der Bevölkerung geht seit Jahren zurück, ist jedoch bei 14 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher problematisch.

Am 17.1. präsentierte das Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Gesundheit Österreich GmbH  das aktuelle „Handbuch Alkohol“. Es gibt einen umfassenden Überblick über unterschiedliche Themenbereiche, die in Zusammenhang mit Alkohol stehen. Gesundheitsminister Rudi Anschober: „Der Alkoholkonsum ist laut Fachexpertinnen und Fachexperten bei 14 Prozent der Bevölkerung problematisch. In diesem Zusammenhang kommen vor allem dem Bereich Prävention und der Aufklärung entscheidende Rollen zu. Das ‚Handbuch Alkohol – Österreich‘ bietet einen umfassenden Überblick über alle in Österreich verfügbaren Daten und liefert einen wichtigen Beitrag zur Diskussion dieser sensiblen Thematik.“

Neben alkoholrelevanten Statistiken enthält die Publikation auch viele Hintergrundinformationen. Beleuchtet werden Themen wie Alkoholkonsum und -missbrauch, Prävention und Therapie, Jugendschutz, Alkohol im Straßenverkehr, Alkohol am Arbeitsplatz, Alkohol als Wirtschaftsfaktor genauso wie auch alkoholspezifische gesetzliche Rahmenbedingungen sowie aktuelle Entwicklungen und Daten zur Alkoholpolitik in Europa und in Österreich. Auch Trends durch die Berücksichtigung von Daten aus vergangenen Jahren werden sichtbar gemacht.

Langsamer Rückgang des Alkoholkonsums in Österreich

Laut einer Aussendung der Gesundheit Österreich GmbH zum 20. Geburtstag des Handbuchs haben sich das alkoholspezifische Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher sowie deren Einstellung zum Alkohol langsam, aber konsequent zum Positiven verändert. Beispielsweise ist der Alkoholkonsum der Bevölkerung deutlich zurückgegangen, besonders bei Kindern und Jugendlichen. So ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum um 25 Prozent gesunken. Im Straßenverkehr haben Unfälle in Zusammenhang mit Alkoholkonsum stark abgenommen. Diese Entwicklungen können zum Teil auf gesetzliche Änderungen zurückgeführt werden und unter anderem an Präventionsmaßnahmen liegen.

Breite Behandlungsangebote

Die Behandlungsangebote für alkoholkranken Patientinnen und Patienten haben sich ebenfalls im Laufe der Jahrzehnte gewandelt und bieten heute wesentlich breiter gefächerte Möglichkeiten. Neben dem traditionellen Ziel der Alkoholabstinenz ist auch die Idee der Konsumreduktion und Schadensbegrenzung bei Personen, die ihr Alkoholproblemverhalten nicht in den Griff bekommen können, hinzugekommen.

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