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Ein Plan für eine gesunde Umwelt

Frau und Kinder bei der Abfalltrennung © Photographee.eu
Frau und Kinder bei der Abfalltrennung © Photographee.eu
17.10.2019

Umweltpolitische Maßnahmen tragen vielfach zur Verbesserung der Gesundheitssituation bei. Daher ist der Umwelt auch eines der zehn österreichischen Gesundheitsziele gewidmet. Es lautet: „Luft, Wasser, Boden und alle Lebensräume für künftige Generationen sichern.“ Vertreterinnen und Vertreter von über zwanzig Institutionen unter der Leitung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz haben dafür ein Maßnahmen- und Strategiepapier entwickelt. Der Bericht wurde vor Kurzem im Ministerrat vorgestellt.

„Ressourcen wie Luft, Wasser, Boden, Waldbestände, biologische Vielfalt sowie deren Wechselwirkungen müssen geschützt werden, weil diese Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden für die Menschen sind“, beschreibt Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl ihren Zugang zu diesem Gesundheitsziel.

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek ergänzt: „Der Klimawandel ist nicht nur in der Land- und Forstwirtschaft spürbar, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger. Es ist erwiesen, dass die Umweltsituation auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. Umso wichtiger ist es, dass wir hier an einem Strang ziehen, um nachhaltig besser zu leben.“

Ressourcen schützen

Als eine Maßnahme hat das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus eine Internet-Plattform ins Leben gerufen: Unter www.nachhaltigkeit.at finden alle Interessierten Informationen, Tipps und Mitmachmöglichkeiten für eine nachhaltigere Lebensweise.

Umweltbelastungen vermeiden

Bei bestimmten potenziellen Belastungen, z.B. hormonell aktiven Stoffen, Nanopartikeln, müssen zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Gesundheit entwickelt und die Datenlage verbessert werden. Damit beziehen sich viele Maßnahmen auf die Forschung, z.B. Schadstoffe in der Muttermilch, Makrokunststoffe in der Donau. Es geht aber auch um die Verringerung von Gewässer- und Luftverunreinigungen.

Umweltkompetenz erhöhen

Ein weiteres Ziel ist es, bei allen Bevölkerungsgruppen die persönlichen Kompetenzen und das Verantwortungsbewusstsein zu stärken und den Zugang zu verständlicher, unabhängiger und qualitätsgesicherter Information zu erleichtern.

Die Gesundheitsziele Österreichs

In einem breit abgestimmten Prozess wurden mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft zehn Gesundheitsziele entwickelt und 2012 vom Ministerrat angenommen. Bis zum Jahr 2032 bilden diese zehn Gesundheitsziele den Handlungsrahmen für eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik.

Weitere Informationen:

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