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Grippewelle in Österreich

Kranker Mann schaut auf Fiebermesser © wavebreakpremium
09.02.2016

Laut dem Diagnostischen Influenza Netzwerk Österreich, der Nationalen Referenzzentrale für Influenza, hat Anfang Februar in Österreich die Grippewelle begonnen. 

Allein in Wien betrug die Anzahl der Neuerkrankungen in der vierten Kalenderwoche mehr als 10.000 Grippefälle. Bereits in den Wochen davor wurde in vielen europäischen Ländern ein Anstieg der Erkrankungsfälle verzeichnet.

Aktuelle Grippeviren

Jeden Winter treten neben vielen grippalen Infekten auch Erkrankungen an saisonaler Grippe auf, die in einzelnen Fällen auch einen schweren Verlauf nehmen können. Bei einer Grippe handelt es sich um eine akute Infektion der Atemwege. Sie kann durch verschiedene Influenzaviren ausgelöst werden. In der heurigen Grippesaison wurden Viren der Stämme Influenza A(H1N1)pdm09, A(H3N2) und Influenza B (Victoria-Linie) nachgewiesen.

Einer Ansteckung vorbeugen

Die Übertragung der Krankheitserreger erfolgt durch Tröpfcheninfektion – durch Husten oder Niesen. Die Viren können aber auch über verunreinigte Hände auf die Schleimhäute in Mund und Nase gelangen und eine Erkrankung auslösen.

Einfache Hygienemaßnahmen helfen, das Ansteckungsrisiko zu senken. Dazu zählen regelmäßiges Händewaschen, Niesen in den Ärmel, Lüften etc. Eine rechtzeitige Grippeimpfung vor der Grippewelle bietet Schutz vor einer Infektion.

Grippe frühzeitig behandeln

Symptome der saisonalen Grippe sind u.a. hohes Fieber, Husten, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. Ist eine Person an Grippe erkrankt, können bei rechtzeitiger Therapie die Influenzaviren mit speziellen Medikamenten bekämpft werden. Diese Medikamente sind besonders wirksam, wenn sie möglichst früh nach Beginn der Erkrankung eingenommen werden.

Deshalb ist besonders bei Kindern und Erwachsenen mit chronischen Grunderkrankungen, abwehrgeschwächten Personen, Schwangeren und Säuglingen eine rasche ärztliche Abklärung der Symptome wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Wichtig sind zudem ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bettruhe.

Weitere Informationen:

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