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Badegewässer mit Topqualität

Drei junge Menschen springen ins Wasser © Alysta
13.06.2016

Österreichs Badegewässer sind unter den besten in der Europäischen Union (EU). 99 Prozent der heimischen Badeplätze erfüllen die Qualitätsvorgaben der EU-Badegewässerrichtlinie „ausgezeichnet“ oder „gut“. 

Dies zeigt der Ende Mai 2016 veröffentlichte Report der Europäischen Umweltagentur (EUA) „Qualität der europäischen Badegewässer 2015“. Der Report gibt Aufschluss darüber, wo die Badegewässerqualität auch im Jahr 2016 gut sein wird. Mitte Juni starten die Proben für die österreichische Gewässerdatenbank.

Mehr saubere Badegewässer in der EU

Viele Menschen verbringen ihren Urlaub oder ihre Freizeit in Badegebieten oder an Stränden. Um saubere und gesunde Badegewässer sicherzustellen, wurde bereits vor 40 Jahren die erste Badegewässerrichtlinie der EU veröffentlicht und 2006 überarbeitet. Im jährlichen Badegewässer-Report der EUA sind die Analysen von Wasserproben aus über 21.000 Küsten- und Binnenbadeorten in der EU, der Schweiz und Albanien zusammengefasst. Sie zeigen auf, ob die Gewässer Fäkalverschmutzungen durch Abwässer oder tierische Exkremente aufweisen. Im Lauf der Zeit hat sich die Qualität der Badegewässer in Europa kontinuierlich verbessert.

Österreich: 90 Prozent „ausgezeichnet“

In Österreich wurden im Bericht 2015 insgesamt 265 Badegewässer erfasst. Die Note „ausgezeichnet“ erhielten 239 Badegewässer (90,2 Prozent), mit „gut“ wurden 24 Badegewässer (9,1 Prozent) bewertet. Über 90 Prozent der Badegewässer mit „ausgezeichneter“ Qualität haben außer Österreich nur noch sieben weitere EU-Mitgliedstaaten: Luxemburg, Zypern, Malta, Griechenland, Kroatien, Italien und Deutschland.

Badegewässer-Datenbanken

Die österreichische Badegewässer-Datenbank bietet ab Mitte Juni bis Ende August aktuelle Informationen über die Wasserqualität aller heimischen Badegewässer. Zusätzlich ist für jedes Gewässer eine umfangreiche Beschreibung abrufbar. Dieses Badewasserprofil enthält Angaben unter anderem zu den Badeplätzen, den Uferzonen, zur Gewässertiefe, zur vorhandenen Infrastruktur oder zu den Freizeitangeboten. Die Gewässer-Datenbank und die Badegewässer-App werden von der AGES im Auftrag des Gesundheitsministeriums erstellt.

Mehr als 21.000 Standorte aus den EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz und Albanien finden sich in der europäischen Badegewässer-Datenbank der EUA. Rund zwei Drittel der Standorte sind Küstenstrände, der Rest besteht aus Flüssen und Seen. Durch Vergrößerung der Karte werden die Daten der einzelnen Badegewässer sichtbar.

Weitere Informationen:

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