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Herz-Kreislauf-Sterblichkeit sinkt

Trauernde Frau © Photographee
21.07.2015

Nach aktuellen Zahlen der Statistik Austria sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs nach wie vor die wichtigsten Todesursachen. 2014 verstarben 33.137 Personen, das sind 42,3 Prozent aller Todesfälle, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Auch Gesamtsterblichkeit geht zurück

In den letzten zehn Jahren nahm die Sterblichkeit (Mortalität) an Herz-Kreislauf-Erkrankungen jedoch um 24 Prozent (altersstandardisiert) ab. Aufgrund des höheren Anteils an der älteren Bevölkerung starben Frauen häufiger an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung als Männer. Die sinkende Herz-Kreislauf-Sterblichkeit ist hauptverantwortlich für die verringerte Gesamtsterblichkeit der österreichischen Bevölkerung. Berücksichtigt man das Wachstum der Bevölkerung, so sank die Sterblichkeit seit 2004 altersstandardisiert um 18 Prozent.

Krebs verursacht ein Viertel aller Sterbefälle 

Krebserkrankungen waren 2014 die zweithäufigsten Todesursachen und für gut ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich. 84,5 Prozent der an Krebs Verstorbenen waren 60 Jahre oder älter. Bei Männern betrafen tödliche Tumore am häufigsten die Lunge bzw. die Bronchien, die Prostata, die Bauchspeicheldrüse und den Dickdarm. Frauen waren hauptsächlich von Brust-, Lungen-, Pankreas- und Dickdarmkrebs betroffen.

Bei Frauen stieg die Lungenkrebssterblichkeit seit 2004 um 19 Prozent stark an. Dies wird auf die steigende Anzahl von Raucherinnen zurückgeführt. Dennoch ist die Sterblichkeit an Lungenkrebs bei Männern nach wie vor zweimal so hoch wie bei Frauen.

Weitere Informationen: Statistik Austria

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