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Wie erkenne ich gute Gesundheitsinformationen im Internet?

Mann hat Internet-Chat mit Arzt © apops
19.12.2014

Das Internet ist eine beliebte Informationsquelle, um sich über Symptome und Beschwerden rasch zu informieren oder auf einen Arztbesuch vorzubereiten. 

Die meisten Nutzerinnen/Nutzer verwenden Suchmaschinen, um sich einen Überblick über das Informationsangebot zu verschaffen. Doch wie erkennt man, welche der angezeigten Webseiten vertrauenswürdig sind und ob man sich auf die Informationen verlassen kann?

Wenn es um wichtige Gesundheitsentscheidungen geht, ist Vorsicht angebracht. Das sehen auch viele Informationssuchende so: In Punkto Vertrauenswürdigkeit liegen Ärztinnen/Ärzte und andere Gesundheitsberufe weit vor der Informationsquelle Internet oder Social media. Dennoch boomen Gesundheits-Webseiten. Tatsächlich können Nutzerinnen und Nutzer mit Hilfe guter Gesundheitsinformationen ihr Wissen und ihre Kompetenzen in Sachen Gesundheit einfach, schnell und ortsunabhängig erweitern.

Kritisch beurteilen lohnt sich

Mit Hilfe von sechs Fragen lässt sich besser beurteilen, wie gut die angebotenen Informationen einer Gesundheitswebseite sind:

  • Wer steckt hinter der Seite? Wer scheint im Impressum oder unter „Wir über uns“ auf?
  • Ist die Information ausgewogen und umfassend?
  • Finden sich Zahlen als Beleg?
  • Gibt es Quellenangaben und sind diese verlässlich?
  • Ist die Information aktuell?
  • Wie wird mit persönlichen Daten umgegangen?

Die Fragen werden auf dem Internetportal Konsumentenfragen.at des Sozialministeriums auf der Seite „Gesundheitsinformationen im Internet“ ausführlich erklärt. Die Seite beschreibt auch mögliche Fallen im Netz und Kriterien guter Gesundheitsinformation.

Klar wird beim Durchlesen, dass eine kritische Beurteilung von Gesundheitsinformationen aus dem Internet etwas Zeit braucht. Aber Gesundheitsentscheidungen sollte man ohnehin nicht überstürzen.

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