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Rauchstopp: Jeder kann es schaffen!

Männerhände knicken Zigarette © rangizzz
28.05.2013

Mehr als 1,6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher, das sind rund ein Viertel der Bevölkerung, rauchen täglich und konsumieren dabei durchschnittlich rund 16 Zigaretten. Die Gesundheitsfolgen in Zahlen ausgedrückt: In Österreich sterben etwa 34 Menschen pro Tag an einer Erkrankungen, die durch Tabakkonsum mit verursacht wird. Bekannt ist: Wer raucht – egal ob als Genuss oder aus Stress – schadet damit seiner Gesundheit.

Weltnichtrauchertag am 31.5. 


Seit 1987 macht die WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit dem Weltnichtrauchertag am 31. Mai auf die Gefahren der Tabakabhängigkeit aufmerksam. In Österreich leiden rund 80 Prozent der Raucherinnen und Raucher unter Nikotinsucht. Deshalb ist es für viele so schwer, aufzuhören. Anlässlich des Weltnichtrauchertags informiert die Sozialversicherung über die Angebote der Raucherentwöhnung.

Rauchstopp ist schaffbar!


Jede Frau und jeder Mann besitzt die Fähigkeit, sich vom Rauchen zu verabschieden. Eine erste Anlaufstelle für Rauchstoppwillige ist das kostenlose Rauchertelefon unter der Nummer 0810 810 013. Die „Quitline“ bietet österreichweit Beratung für Personen, die mit dem Rauchen aufhören und rauchfrei bleiben wollen oder einfach ihr Rauchverhalten verändern möchten.

Rauchertelefon berät und informiert


Das Rauchertelefon ist einfach und schnell für alle Interessierten erreichbar. Auf Wunsch können die Anruferinnen und Anrufer auch anonym bleiben. Meist sind fünf bis sieben Beratungsgespräche notwendig, um für den rauchfreien Alltag gerüstet zu sein. Bei Bedarf vermitteln die erfahrenen Psychologinnen des Rauchertelefons die Ratsuchenden zu weiteren Angeboten der Raucherentwöhnung. In Kooperation mit anderen Gesundheitseinrichtungen wird auch eine Rückfallvorbeugung für Personen angeboten, die bereits mit dem Rauchstopp erfolgreich waren.

2012 wurden vom Rauchertelefon knapp 2.400 Personen beraten. Mehr als die Hälfte der Erstanrufe waren Raucherinnen und Raucher mit Motivation zum Rauchstopp. 17 Prozent der Anrufe erfolgten von Exraucherinnen und Exrauchern, die ihre Abstinenz aufrechterhalten wollten. Das Rauchertelefon erreicht auch verhältnismäßig viele Jugendliche: 15 Prozent der Anruferinnen und Anrufer sind unter 18 Jahre alt.

Weitere Angebote der Krankenkassen


Die meisten großen Krankenkassen sowie die PVA bieten derzeit Entwöhnungsprogramme an. Sie umfassen ambulante und stationäre Raucherentwöhnung, sowohl in Einzel- als auch in Gruppenberatung. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sind eine weitere Anlaufstelle für Personen, die mit dem Rauchen aufhören möchten. Ausführliche Informationen finden Sie unter Rauchstopp: Angebote und Methoden.

Dein Tipp für Julia

Aufgrund der Tatsache, dass 29 Prozent der 15-jährigen Mädchen bereits regelmäßig einmal pro Woche rauchen und der Anteil der weiblichen Raucherinnen seit Jahren ansteigt, startete die Sozialversicherung die Kampagne „Dein Tipp für Julia“. Auf der Website www.julia-rauchfrei.at kann man der jungen Julia mit Tipps helfen, sich vom Rauchverlangen abzulenken. Der Tenor: Mit Unterstützung gelingt der Rauchstopp leichter!

Weitere Informationen:

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