Gesundheitsportal
Inhaltsbereich

30 Tonnen weniger Salz in Brot & Gebäck

Gebäckkorb © photocrew
11.03.2013

Im Rahmen der im Jahr 2011 gestarteten Initiative „Weniger Salz ist g'sünder“ vereinbarte das Gesundheitsministerium mit der Bäckerinnung, den Salzgehalt in Brot und Gebäck bis zum Jahr 2015 um 15 Prozent zu verringern.

Damit sich die Konsumentinnen und Konsumenten nach und nach an den neuen Geschmack gewöhnen können, wird die Salzmenge in Weiß- und Mischbrot, Semmeln sowie Korngebäck nur schrittweise herabgesetzt. Den Unterschied bemerken nur wenige.

„Gemeinsam mit den Bäckerinnen und Bäckern ist es gelungen, den Salzanteil in Brot und Gebäck zu reduzieren. Dadurch leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen in Österreich“, zeigte sich Gesundheitsminister Alois Stöger von der Zwischenbilanz überzeugt. Immerhin wurden in den ersten beiden Jahren der Kampagne bereits 30 Tonnen an Salz eingespart.

Salzkonsum in Österreich zu hoch


Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation zum täglichen Salzverzehr für Erwachsene und Kinder zwischen sieben und zehn Jahren wurde von sechs auf maximal fünf Gramm pro Tag gesenkt. Diese Menge entspricht ca. einem Teelöffel. Laut Ernährungsbericht 2012 wird in Österreich in allen Altersgruppen mehr Kochsalz aufgenommen als maximal empfohlen. Bei mehr als der Hälfte der Erwachsenen und älteren Menschen liegt die Aufnahme sogar über dem als gesundheitlich bedenklich eingestuften Wert von zehn Gramm pro Tag.

Eine hohe Salzzufuhr hat nicht bei jedem Menschen die gleichen Auswirkungen. Es gibt jedoch Personen, die auf ein Zuviel an Kochsalz mit einer Erhöhung des Blutdrucks (Hypertonie) reagieren, diese Menschen sind salzsensitiv. Ist der Blutdruck langfristig erhöht, steigt das Risiko für Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Brot ist wertvolles Nahrungsmittel


Brot und Gebäck stellen im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gemäß der Österreichischen Ernährungspyramide wichtige und wertvolle Lebensmittel dar, die täglich gegessen werden sollten. Laut Gesundheitsminister Stöger ist es daher besonders wichtig, mit diesen Nahrungsmitteln das tägliche Salzkonto nicht überzustrapazieren.

An der Gesundheitskampagne „Weniger Salz ist g'sünder“ nehmen 112 österreichische Bäckereien teil.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen