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Diagnose Rausch kann teuer kommen!

Zwei Frauen und ein Mann beim Punschtrinken © detailblick
13.12.2013

Die Folgen einer Überdosis Alkohol, z.B. beim Punschtrinken oder Weihnachtsfeiern, können ins Geld gehen. Die AKNÖ weist darauf hin: Wer zum Ausnüchtern ins Spital kommt, muss Kosten über mehrere hundert Euro unter Umständen selbst bezahlen.

Die Forderung kann durch den Krankentransport und den Spitalsaufenthalt entstehen. Die Kosten zahlt die Krankenkasse nur dann, wenn die stationäre Aufnahme im Krankenhaus nötig ist. Wenn es sich um übermäßigen Alkoholkonsum handelt, bei dem „nur“ eine Ausnüchterung notwendig ist, müssen die Betroffenen die Kosten selbst übernehmen. Bei Jugendlichen werden die Erziehungsberechtigen „zur Kassa gebeten“. Ein Rausch kann also teuer werden!

Wichtig: Wird eine Person bewusstlos angetroffen, treten Atemstörungen auf und fehlen Reflexe – die Person reagiert nicht auf Zwicken –, ist ärztliche Hilfe notwendig, und die Rettung (144) muss verständigt werden. Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar!

Weitere Informationen:

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Vergiftungen durch Alkohol & Drogen (Gesundheitsportal)

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