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Informationen für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber

Das Gesundheitsberuferegister bringt auch für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber relevante Veränderungen mit sich. Die wichtigsten sind hier kurz zusammengefasst. Weitere Informationen finden Sie zudem unter Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber können die Registrierungsbehörden unterstützen

Hauptverbands-Meldung

Für Arbeitgeber besteht ab 1. Jänner 2018 eine gesetzliche Verpflichtung zur Meldung der für die Eintragung in das Gesundheitsberuferegister erforderlichen Daten von neueingestellten Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger. Für bestehendes Personal besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Meldung an den Hauptverband.  

Freistellung der Berufsangehörigen

Die Arbeitgeberinnen/die Arbeitgeber haben die berufsangehörigen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter für die Durchführung der Registrierung im Rahmen eines Amtsweges freizustellen.

Können Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber für Berufsangehörige die Registrierung durchführen?

Eine Arbeitgeberin/ein Arbeitgeber oder eine Vertretung kann die Registrierung nicht für Berufsangehörige durchführen. Der Antrag auf Registrierung muss von der zu registrierenden Person persönlich gestellt werden. 

Wie erfahren Arbeitgeberinnen/Mitarbeiter, ob Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter registriert sind?

Die Arbeitgeberinnen/die Arbeitgeber können über Einsicht in den öffentlichen Teil des Registers feststellen, ob die/der Berufsangehörige im Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Auch mit dem Berufsausweis kann jederzeit nachgewiesen werden, dass jemand registriert ist. Berufsangehörige erhalten eine Bestätigung über die erfolgte Registrierung in zweifacher Ausfertigung. Eine Ausfertigung kann der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber vorgelegt werden

Welche Sanktionen erwarten Arbeitergeberinnen/Arbeitgeber bei Nichtregistrierung von Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter?

Beschäftigt eine Arbeitgeberin/einen Arbeitgeber einen Berufsangehörigen, obwohl diese Person nicht die Voraussetzungen für eine rechtmäßige Berufsausübung in Österreich erfüllt, kann das erhebliche Folgen nach sich ziehen (z.B. Verwaltungsstrafe, haftungsrechtliche Konsequenzen).

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