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Nichtausübung des Berufs

Wer im Gesundheitsberuferegister eingetragen ist und den Beruf in Österreich nicht (mehr) ausüben will, hat dies unter Umständen der zuständigen Registrierungsbehörde zu melden. Dabei ist zwischen Berufseinstellung und Fällen in denen der Beruf für eine bestimmte Zeit nicht ausgeübt wird (Berufsunterbrechung) zu unterscheiden.

Berufseinstellung ist der Registrierungsbehörde zu melden

Wer die Ausübung des Berufs in Österreich beendet, muss dies der Registrierungsbehörde mit Angabe des Datums der Beendigung bekanntgeben. Die Registrierungsbehörde streicht die Eintragung aus dem Register. Die/der Betroffene muss den Berufsausweis der zuständigen Registrierungsbehörde retournieren.

Auch eine Pensionierung ist der Registrierungsbehörde mittels Meldung der Berufseinstellung zu melden, sofern die/der Betroffene den Beruf in der Pension nicht mehr (auch nicht ehrenamtlich) ausüben will. Erfolgt diese Meldung nicht, wird die Berufsberechtigung spätestens bei Nichtverlängerung nach fünf Jahren ruhend gestellt. Nach weiteren drei Jahren erfolgt die Berufseinstellung bzw. Streichung durch die Registrierungsbehörde. Die Meldung entfällt allerdings, wenn die/der Berufsangehörige den Beruf trotz Pensionierung weiter (z.B. ehrenamtlich) ausüben will.

Berufsunterbrechung ist nicht zu melden

Eine Berufsunterbrechung ist der Registrierungsbehörde nicht zu melden. Läuft die Berufsberechtigung nach fünf Jahren aus und wird nicht verlängert, so wird sie ruhend gestellt. Nach weiteren drei Jahren erfolgt die Berufseinstellung bzw. Streichung durch die Registrierungsbehörde.

Grundsätzlich gilt, dass sich jeder in das Gesundheitsberuferegister eintragen lassen kann, die/der die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, auch wenn der Beruf derzeit nicht ausgeübt wird (siehe dazu FS Voraussetzungen).

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