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Das österreichische Gesundheitswesen

Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union. Als Bundesstaat besteht Österreich aus neun Bundesländern mit Wien als Hauptstadt. Der Bund übernimmt mit Gesetzgebung und Vollziehung eine zentrale Rolle. Das BMGF ist insbesondere für die allgemeine Gesundheitspolitik und den Schutz des Gesundheitszustandes der Bevölkerung zuständig . . . 

Hauptakteure & Zuständigkeiten

Hauptakteure des österreichischen Gesundheitswesens sind auf nationaler Ebene

  • das Parlament,
  • das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen,
  • das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK),
  • die Bundesländer,
  • die Träger der gesetzlichen Sozialversicherung und der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger als Dachorganisation,
  • Interessenvertretungen (Sozialpartner: Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände und berufliche Interessenvertretungen) sowie
  • Gesundheitsdiensteanbieter.

Der Bund übernimmt mit Gesetzgebung und Vollziehung eine zentrale Rolle. Das BMGF ist insbesondere für die allgemeine Gesundheitspolitik und den Schutz des Gesundheitszustandes der Bevölkerung zuständig. Es bereitet Gesetze vor und fungiert als Entscheidungsträger, Aufsichtsbehörde sowie auch als Koordinator zwischen den wichtigsten Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitssystem. Im Spitalsbereich liegt die Ausführungsgesetzgebung und Vollziehung bei den einzelnen Bundesländern.

Zahlen & Fakten

Österreich weist ein dichtes Netz an medizinischen Versorgungseinrichtungen auf. Im Jahr 2012 gab es gemäß Statistik Austria 277 Krankenanstalten (davon 123 öffentliche und/oder gemeinnützige Spitäler) mit 64.703 Betten. Außerdem waren 23.562 Ärztinnen und Ärzte sowie 86.445 Angehörige weiterer Gesundheitsberufe in österreichischen Krankenanstalten tätig

Das österreichische Gesundheitssystem ist gekennzeichnet durch eine hohe Ärztedichte. Im Jahr 2012 waren 13.657 Personen als Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner und 20.834 als Fachärztinnen und -ärzte (inklusive Mehrfachausbildungen) sowie zusätzlich 4.797 Personen als Zahnärztinnen und Zahnärzte tätig. 

Für die medikamentöse Versorgung in Österreich gab es 2012 insgesamt 2.252 Arzneimittelabgabestellen, davon 1.303 Öffentliche, 46 Krankenhaus- und 877 Hausapotheken bei Ärztinnen und Ärzten sowie 26 Filialapotheken.

Ausführliche Informationen finden Sie unter:

Wer-Was-Wo

Sie wollen sich in Österreich behandeln lassen? Informationen über Gesundheitseinrichtungen sowie Gesundheitsdienstleisterinnen und Gesundheitsdienstleister in Österreich finden Sie unter Services.  

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