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Kontaktstelle Patientenmobilität

 Ärztin und Ärzte © Kurhan

Die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung (Patientenmobilität) sowie die Ausübung damit verbundener Patientenrechte sind – neben innerstaatlichen Regelungen der Sozialversicherungen und den Regelungen zur Inanspruchnahme von Sachleistungen laut Verordnung (EG) 883/2004 - auch durch die Richtlinie 2011/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates der Europäischen Union vom 9. März 2011 geregelt. Umgesetzt ist die Richtlinie in Österreich mit dem EU-Patientenmobilitätsgesetz (BGBl. 32/2014). Nähere Informationen zur Umsetzung der Richtlinie 2011/24/EU sowie über Rahmenbedingungen, die Sie bei Ihrer geplanten Behandlung im Ausland oder in Österreich beachten sollten, erhalten Sie auf den folgenden Seiten.

Behandlungsmitgliedstaat

Personen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in den EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen krankenversichert sind, haben – auf Basis der europäischen Patientenmobilitätsrichtlinie 2011/24/EU – die Möglichkeit, in Österreich Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Für diese Fälle ist Österreich der Behandlungsmitgliedstaat. Von der Richtlinie ausgenommen sind Dienstleistungen im Bereich der Langzeitpflege sowie Leistungen im Bereich der Organtransplantationen und der öffentlichen Impfprogramme. Die wichtigsten Informationen und die ersten Schritte, die es bei Inanspruchnahme einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zu berücksichtigen gilt, im Überblick:

Was Sie vor einer Auslandsbehandlung beachten sollten: Video
Broschüre „Was Sie vorher wissen sollten“

Versicherungsmitgliedstaat

Für Personen, die in Österreich krankenversichert sind und sich im Ausland behandeln lassen, ist Österreich der Versicherungsmitgliedstaat. Auf Grundlage der Patientenmobilitätsrichtlinie 2011/24/EU können diese Personen im EU-Ausland und in den EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen eine Gesundheitsdienstleistung in Anspruch nehmen und Kostenerstattung erhalten. Von der Richtlinie ausgenommen sind Dienstleistungen im Bereich der Langzeitpflege sowie Leistungen im Bereich der Organtransplantationen und der öffentlichen Impfprogramme. Die wichtigsten Informationen und die ersten Schritte, die es bei Inanspruchnahme einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zu berücksichtigen gilt, im Überblick:

Was Sie vor einer Auslandsbehandlung beachten sollten: Video
Broschüre: „Was Sie vorher wissen sollten“

Patientenrechte & FAQ

Sie wollen Informationen über Ihre Rechte als Patientin oder als Patient? Hier erfahren Sie, worauf Sie im Rahmen der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung Anspruch haben, welche Rechtsmittel Ihnen zur Verfügung stehen und wer Sie bei der Durchsetzung Ihres Rechtsanspruches unterstützen kann. Darüber hinaus stehen Ihnen Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Patientenmobilitätsrichtlinie zur Verfügung.
  

Die Kontaktstellen der Mitgliedstaaten

Die Kontaktstellen zur Patientenmobilität stehen Ihnen für Auskünfte im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Ihre Anfragen können Sie per E-Mail stellen . . .

Kontaktstelle in Österreich

Nationale Kontaktstelle für die
grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

Gesundheit Österreich GmbH
Stubenring 6
A-1010 Wien

E-Mail: patientenmobilitaet@goeg.at


Nationale Kontaktstellen in anderen Ländern

Hier finden Sie die Kontaktstellen in anderen Ländern

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