Von der Ansteckung bis zum Beginn der Beschwerden dauert es sechs bis 16 Tage. Es kommt zu einer zwei bis drei Tage andauernden Phase mit grippeähnlichen Allgemeinsymptomen. Im weiteren Verlauf können Nackensteife, Erbrechen, Bewusstseinseinschränkung bis hin zu Krämpfen, Lähmungen und Bewusstlosigkeit auftreten. Bei schweren Erkrankungsverläufen kann die Japanische Enzephalitis eine tödlich verlaufende Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns selbst (Meningitis/Enzephalitis) hervorrufen.
Die Impfung gegen Japanische Enzephalitis ist eine Reiseimpfung. Sie wird vor allem bei Reisen in von japanischer Enzephalitis betroffenen Gebiete Asiens empfohlen, abhängig von der bereisten Region, Jahreszeit, Reiseroute und Reisestil. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Reise bei einer spezialisierten Ärztin oder einem spezialisierten Arzt.
Der Impfstoff ist für Kinder und Säuglinge ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat sowie, Jugendliche und Erwachsene zugelassen.
Insgesamt sind drei Impfungen vorgesehen:
Eine Freigabe für die Schwangerschaft besteht nicht. Über die Verabreichung ist nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung zu entscheiden, da Totimpfstoffe an sich in der Schwangerschaft nicht kontraindiziert sind.
Die Ärztin oder der Arzt klärt Sie über die Impfung, den passenden Impfstoff sowie das dazugehörige Impfschema auf. Weitere Informationen finden Sie unter Wie schützen Impfungen.
Ausführliche Informationen zur Erkrankung finden Sie unter Japanische Enzephalitis.
Für die Erstellung dieser Gesundheitsinformation wurde der Impfplan Österreich 2025/2026, Version 1.1 als Quelle herangezogen.