Gesundheitsportal
Inhaltsbereich
Zimtstern-Weihnachtsbaum © Janina Dierks
Zimtstern-Weihnachtsbaum © Janina Dierks

Weihnachtswichtel im Gewürzregal

Gewürze entführen uns in Sphären, für die uns häufig die Worte fehlen. Das ist auch ganz normal so, denn manchmal sind Aromen pure Emotion. Doch treffen Nase und Gaumen auf Zimt, Ingwer oder Kardamom muss hierzulande nicht lange um Worte gerungen werden: DAS ist Weihnachten!

Düfte und Gerüche lösen über unsere Wahrnehmung eine Kaskade an Empfindungen, Assoziationen und Erinnerungen aus. Weihnachtliche Aromen hieven uns sanft aus dem (Weihnachts-)Stress und sorgen für ein Hoch auf dem Stimmungsbarometer. Stellen Sie sich Advent & Weihnachten ohne Zimt oder Vanille vor! Es würde wohl ein Herzstück fehlen, das das Kind in uns weckt und uns ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Tannenduft allein, das reicht nicht aus – es ist die Komposition.

Gewürze mal anders!

Natürlich dürfen Weihnachtsgewürze in Keksen, Kuchen, Tee- sowie Glühwein- oder Punschmischungen nicht fehlen! Doch die Weihnachtswichtel aus dem Gewürzregal passen auch hervorragend zu pikanten Speisen mit Gemüse, Fisch oder Fleisch. Eintöpfe, Aufläufe, Gerichte mit Reis oder Pasta können neu entdeckt werden, wenn sie mit Weihnachtsgewürzen abgeschmeckt werden. Fruchtzubereitungen wie Kompott, Mus, Marmeladen oder Chutneys lassen sich in wahre Weihnachtsbotschafter verwandeln!

Schon probiert?

Die Aromen sind facettenreich und gehen von lieblich, süßlich, über leicht scharf bis pfeffrig. Manche Vertreter sind blumig, fruchtig, manchmal auch zitrusartig. Andere verströmen leichte Holznuancen, die uns Wärme empfinden lassen. Erfahren Sie mehr über eine mögliche Gewürzanwendung abseits von Lebkuchen, Glühwein und diversen Süßspeisen.

Zimt, Nelke, Anis & Co. passen auch zu . . .

Vanille: unverkennbares süßlich, würziges Aroma. Das zarte Aroma harmoniert mit Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch. Hinweis: „Vanillinzucker“ enthält künstlich hergestelltes Vanillearoma. Mehr zu Vanille.

Anis: süßlich-würzig, lakritzähnlich. Passt sehr gut zu Fisch- und Fleischgerichten, auch als Einlegegewürz für Obst und Gemüse, ideal als Geschenk! Mehr zu Anis.

Zimt: je nach Sorte mild aromatisch, süßlich und teils brennend. Passt zu vielerlei pikanten Speisen – keine Scheu, einfach ausprobieren! Mehr zu Zimt.

Muskat: holzig warm, süßlich, pfeffrig, leicht bitter. Ideal zu Fleisch- und Gemüsegerichten, auch geeignet für Milch- und Eierzubereitungen u.v.m. Mehr zu Muskat.

Kardamom: süßliches, leicht scharfes Aroma, zitrus- bis eukalyptusartig. Geeignet für Reis-, Fleisch- und Fischgerichte. Mehr zu Kardamom.

Nelke: riecht intensiv, schmeckt würzig bis süßlich mit leicht brennender bis scharfer Note. Harmoniert mit Fleisch, Fisch und Wild, z.B. zu Braten, Ragouts, Eintöpfen, Curries oder Aufläufen. Mehr zu Nelke.

Ingwer: leicht brennend scharf, zitrusartig. Verwendung frisch oder getrocknet. Passt sehr gut zu Fleisch- und Fisch- sowie für Gemüsezubereitungen. Mehr zu Ingwer.

Am besten frisch gemahlen

Kaufen Sie Gewürze bevorzugt ungemahlen. Viele Komponenten der ätherischen Öle sind leicht flüchtig und „rauchen“ aus. Im Ganzen lassen sich Gewürze länger ohne beträchtlichen Aromaverlust aufbewahren. Bei Bedarf die Gewürze kurz vorher mit Mörser, Mühle oder Gewürzreibe mahlen!

Drucken RSS-Feed Teilen Feedback
Zum Seitenanfang springen